German Pellets GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet. Jetzt müssen Anleger handeln.

Hamburg/ Rostock, 02.05.2016. In den letzten Wochen schien die Verwalterin, die Hamburger Rechtsanwältin Bettinna Schmudde noch zurückhaltend optimistisch zu sein udn schloss die Fortführung des Unternehmens, durch frisches Geld von Dritten, nicht aus. Das wäre das Beste für alle Beteiligten gewesen. Aber das hat nicht geklappt.

Jetzt wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der German Pellets GmbH eröffnet. Mit weitreichenden Folgen für die Kapital gebenden Anleger: Sie drohen jetzt viel Geld zu verlieren. Und müssen, nach der Einschätzung des erfahrenen Gröpper Köpke Rechtsanwalts Matthias Gröpper, jetzt handeln:

"Als Erstes müssen die Anleger ihre Forderungen fachgerecht zur Insolvenztabelle anmelden. Um möglichst viel Geld zurückzubekommen.", sagt der Hamburger Anlegeranwalt Matthias Gröpper. "Und im nächsten Schritt sollten die Betroffenen prüfen lassen, ob sie den Rest von Dritten zurückholen können. Denn nach dem derzeitigen Stand der Dinge drängt sich die Vermutung auf, dass die Anleger betrogen worden sind.", meint der geschäftsführende Gröpper Köpke Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Die Gröpper Köpke Rechtsanwälte haben eine Sonderschadensgruppe für die betroffenen German Pellets-Anleger gebildet und den wesentlichen Sachverhalt in den letzten Monaten grundlegend ermittelt. Jetzt können Sie, als Anleger(in), den Vorteil aus den Vorleistungen der Hamburger Anlegeranwälte ziehen.

Schreiben Sie uns. Anschließend sprechen wir mit Ihnen. Und danach wissen Sie, ob und was Sie tun können und sollen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Oliver Frick

Traurige Gewissheit: German Pellets GmbH ist insolvent.

Hamburg/ Wismar, 10.02.2016. In den letzten Wochen zeichnete sich zusehends klarer ab, dass die German Pellets GmbH in ernsten Schwierigkeiten steckt. Jetzt wich die Besorgnis der traurigen Gewissheit, dass das Wismarer Unternehmen zahlungsunfähig ist. Es wurde die Eöffnung des Insolvenzverfahrens über das Unternehmensvermögen beantragt. Das Insolvenzgericht hat die Rechtsanwältin Bettina Schmudde zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.

"Im Eröffnungsverfahren werden", sagt der Hamburger Anlegeranwalt Matthias Gröpper die Voraussetzungen für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens geprüft. Vereinfacht gesagt muss das Unternehmen zahlungsunfähig sein und es muss noch genügend Masse für die Kosten der Durchführung des Insolvenzverfahrens übrig sein." Der auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Gröpper Köpke Rechtsanwalt geht nach dem derzeitigen Stand der Dinge davon, dass die Voraussetzungen vorliegen und das Verfahren im April eröffnet werden wird.

"Wenn das Verfahren eröffnet wird, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Die Insolvenzverwalterin prüft dann die Forderungen und entscheidet, ob und in welchem Rang sie sie zur Tabelle nimmt oder bestreitet.", erklärt Rechtsanwalt Gröpper: "Und das ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Denn in den Bedingungen der Wertpapiere wurde eine Nachrang-Klausel implementiert. Das heißt, dass die Forderungen aus diesen Wertpapieren im Insolvenfall nach allen anderen Forderungen erfüllt werden. Da in der Insolvenz von Anfang an zu wenig Gelder für alle Gläubiger da ist, gehen nachrangige Insolvenzgläubiger in vielen Fällen leer aus".

Deshalb raten die Gröpper Köpke Rechtsanwälte allen Betroffenen, die Forderungen von einem auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwlt gründlich prüfen zu lassen und entweder die Wirksamkeit der Nachrangklausel anzugreifen oder einen Schadensersatzanspruch geltend zu machen. Denn in den Fällen werden aus nachrangigen erstrangige Forderungen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

German Pellets GmbH

Hamburg/ Wismar, 25.01.2016.  Der Kurs der Anleihe 2011/ 2016 der German Pellets GmbH aus Wismar stürzt ab. Das könnte mit der Unternehmensmeldung vom heutigen Tag zusammenhängen. Die German-Pellets Verantwortlichen haben die Gläubiger der Inhaber-Teilschuldverschreibung 2011/2016 mit der amtlichen ISIN DE000A1H3J67 zur Gläubigerversammlung am 10.02.2016 eingeladen und wollen ihnen dann vorschlagen, für die Verlängerung der Laufzeit der Anleihe bis 2018 zu stimmen.

Der Rückzahlungsanspruch aus dieser Anleihe wäre am 31.03.2016 fällig. "Das Unternehmen", ergänzt der auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Hamburger Gröpper Köpke Rechtsanwalt Matthias Gröpper, "versucht jetzt seit 2014 das zweite Mal, die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruchs nach hinten zu schieben. Denn 2014 wurde den Gläubigern dieser Anleihe angeboten, diese Anleihe in die neue Anleihe 2014/2019 umzuwandeln."Ob und wie viele Anleger das Angebot damals genutzt haben, weiß der Anlegeranwalt nicht. 

"Aber es scheinen nicht genügend Anleger gewesen zu sein", schätzt Rechtsanwalt Gröpper: "Denn sonst, vermute ich, gäbe es keinen Grund, jetzt alle Anleger zu verleiten, auf den in knapp zwei Monaten fälligen Rückzahlungsanspruch zu verzichten."

Rechtsanwalt Gröpper, der zur bestmöglichen Vertretung der berechtigten Interessen der betroffenen Gläubiger in seinem Haus die Sonderarbeitsgruppe German Pellets-Anleger gegründet hat, rät den Anlegern dringend, gegen die entsprechende Beschlussvorlage zu stimmen: "Ich halte das Angebot, die Forderungen der Gläubiger der Anleihe 2011/2016 im Gegenzug durch die Hälfte der von dem Gründer-Ehepaar Leibold gehaltenen Gesellschafteranteile für scheinheilig. Denn wenn das Unternehmen rote Zahlen schreibt, sind die Gesellschafteranteile weitgehend wertlos."

Stattdessen sollten die Anleger ihre Rechte stärken, einen Gemeinsamen Vertreter bestimmen und von dem alle in Betracht kommenden Ansprüche gegen das Unternehmen und die Unternehmensverantwortlichen prüfen lassen und, ergänzend dazu, von einem auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob aus dem Beratungs- und Vermittlungsverhältnis Ansprüche geltend gemacht werden können. Matthias Gröpper hält es für möglich, dass viele Anleger falsch informiert wurden und nicht richtig über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt worden sind. "In den Fällen," ergänzt Rechtsanwalt Gröpper, "können die betroffenen Anleger Rückabwicklungsansprüche durchsetzen."

Zum Hintergrund: Die German Pellets GmbH hat bis jetzt drei nicht nachrangige, börsennotierte Anleihen am Markt mit einem platzierten Volumen von 252 Millionen Euro. Am 31.03.2016 endet die Laufzeit der € 80 Mio.-Anleihe 2011/2016. Die zwei anderen Anleihen haben Laufzeiten bis Juli 2018 (€ 72 Mio.) und bis November 2019 (€ 100 Mio.). Außerdem hat das Unternehmens aus dem mecklenburgischen Wismar noch 11/2015 Genussrechte im Volumen von € 13,5 Mio. platziert. Der Emissionserlös diente nach Angaben der Unternehmens im Rahmen eines sogenannten strukurierten Finanzmanagementprozesses vor allem dem Umtausch der Genussrechte aus dem Jahr 2010 sowie der Anleihe 2011/2016 und der Rückführung der ausstehenden Schuldverschreibung 2011/2016.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Oliver Frick