Schroeder & Co. nicht auf Kurs.

Hamburg, 09.11.2015. Das Hamburger Schroeder & Co. Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG. hat seit 2001 19 Fondsbeteiligungen bei mindestens 10.000 Anlegern mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von über € 507 Mio. am Markt konzipiert. Meistens haben die betroffenen Anleger in sogenannte Container-Fonds investiert.

Die Vertriebsgesellschaft der Schroeder-Unternehmungen, die Schroeder Co. Vertriebsgesellschaft mbh, hat viele Anleger mit den Attributen „zukunftsträchtig“, „renditestark“ und „ein wachsender Markt“ geworben oder, durch Dritte, werben lassen. Das überzeugte viele Interessenten

Die bei den Anlegern geschürten Hoffnungen wurden oft übelst enttäuscht. Die Fonds entwickelten sich schlecht. Denn der Markt gab nach. Aber viele Anleger haben auf einen wachsenden Markt gesetzt. Die haben stattdessen in vielen Fällen einen erheblichen Teil des Einsatzes verloren.

Die Initiatorin reagierte und versuchte das wirtschaftliche Dilemma zu kontrollieren. Mit einem überschaubaren Erfolg. Die schrittweise Abstoßung der Bestandscontainer, in vielen Fällen mit empfindlichen Verlusten für die Anleger, sicherte nicht die Rückzahlung des Einsatzes der Anleger.

Ein Beispiel aus unserer Praxis: Die Anleger des geschlossenen Containerfonds „Logistik Investment Fonds“ traf es richtig hart. Sie beschlossen im 05/2013 mehrheitlich, dass die Fondsgeschäftsführung einem Verkauf der Assets unter der aufschiebenden Bedingung  zustimmt, dass mindestens 35-40 % des eingesetzten Kapitals an die Anleger zurückfließt. Die Fondsgeschäftsführung widersetzte sich dem Anlegerbeschluss und verkaufte die Container zu einem niedrigeren Preis. Über die dem Initiator aus dem Verkauf zufließenden Provisionen wurden die Anleger auch noch im Unklaren gelassen. Das ist zweifelhaft.

Dieser Vorgang ist aus der Sicht des auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Gröpper Köpke Rechtsanwalts Christian Hensel bedenklich: „Der undurchsichtige Abverkauf der Container ist äußerst bedenklich. Und damit stehe ich nicht allein. Unabhängige Marktbeobachter haben über den Vorgang kritisch berichtet.“

Betroffene Anleger, denen ein erheblicher Verlust des eingesetzten Kapitals droht, müssen sich aber nach der Einschätzung des Hamburger Gröpper Köpke Anlegeranwalts müssen das nicht schutzlos hinnehmen: „Es gibt unter besondere Berücksichtigung der Rechtsprechung für Anleger, die verloren haben, Chancen, alles zurückzuholen. Es gibt um die Durchsetzbarkeit der Forderungen gegen Vermittler und Institutionelle. Wir prüfen das. Kostenlos.“

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Christian Hensel, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper