Performace AG

Hamburg, 20.12.2012. Die Mannheimer Performance AG wirbt für eine Vermögensverwaltung, die keine ist. Das musste ein Anleger, der von den auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten erfolgreich vertreten wurde, im Nachhinein erfahren.Und klagte.

Der Anleger war Entwicklungshelfer und lebte häufig mehrere Monate in fernen Ländern und konnte sich nicht um die Veranlagung seines Vermögens kümmern. Deshalb suchte er einen Vermögensverwalter. Und stieß auf die Mannheimer Performance AG.Die hatten mit Erfolgen in Vermögensverwalter-Wettbewerben geworben und behaupteten, dass sie die Depots ständig überwachen und die Risiken im Auge behalten und die Portfolios der Kunden nachhaltig optimieren. 

Das überzeugte den Anleger. Er wählte Portfolio Strategie Dynamik und dachte, dass sein Vermögen jetzt von der Performance AG verwaltet wird.

Das war aber nicht der Fall. Das Unternehmen steckte den Einsatz des Anleger einfach in einen Dachfonds und ließ es dort liegen. Nachdem die in Aussicht gestellten Renditen ausblieben, fragte er nach und erfuhr, dass sein Geld nicht verwaltet wird. Obwohl der Berater im schriftlich im Betreff ausgewiesen hatte, eine Vermögensverwaltung anzubieten.

Der Anleger kündigte und forderte entgangenen Gewinn. Und bekam Recht. Das Mannheimer Landgericht verurteilte die Performance AG. Weil sie den Anleger nicht auf die Annahem der Rückvergütungen aus der Vermittlung des Fondsanteils hingewiesne hat. Das Urteil ist rechtskräftig.

Nach der Einschätzung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira hat diese Entscheidung für viele Performance-Kunden grundsätzliche Bedeutung. Denn das Unternehmen vertrat die Meinung, dass Kunden nicht auf diese Kickbacks hingewisen werden müssen und, dann, vermutet die Hamburger Anlegeranwältin, werden die das auch in vielen anderen Fällen nicht getan haben.

Ansprechpartner: Frau Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper