Fibank First Investment Bank AD

Hamburg/ Sofia, 06.07.2014. Die bulgarische Fibank First Investment Bank AD gerät unter Druck. Innerhalb weniger Tage haben Bankkunden rund € 500 Mio. abgehoben.

Bankrun

Nachdem mehrere Personen in der letzten Woche vor einigen bulgarischen Banken, unter anderem der Fibank und der Tokunda Bank, über eMails und SMS gewarnt hatten, hoben viele Kunden innerhalb kurzer Zeit ihr Geld ab. Die Fibank droht die Rückzahlungsversprechen aus an und für sich konservativen Festgeldanlagen nicht erfüllen zu können.

Viele Deutsche betroffen

Nach Informationen des deutschen Vermittlers, der Berliner Savingglobal GmbH, die Kunden über  www.weltsparen.de mit dem Motto "Zugang zu den besten Sparangeboten in Europa" geworben hat, sollen rund 2.000 deutsche Sparer einen zweistelligen Millionenbetrag bei der bulgarischen Bank veranlagt haben.

weltsparen.de in der Kritik

Ausgesprochchen bedenklich finden die ausschließlich im Bank- und Kapitalmarktrecht arbeitenen GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte den Vorgang; denn die Berliner haben noch vor zwei Wochen trotz der Turbulenzen über ihre Homepage Fibank Angebote vermittelt."Das hätten die", meint GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Hensel, "nicht tun dürfen. Denn: Die Anleger müssen geschützt werden. Und dazu gehört vor allem ein Risikohinweis, viel verlieren zu können. Der sich für weltsparen.de unter Berücksichtigung der dramatischen Entwicklung in Bulgarien aufdrängen müsste".

Extreme Provisionen/ Interessenkonflikt

Denn die Berliner Savingglobal GmbH hat für die Vermittlung der Spareinlagen von der Fibank Provisionen kassiert. Deshalb hatten die ein erhebliches wirtschaftliches Interesse an der Vermittlung möglichst vieler Gelder zur bulgarischen Fibank . Und das hätten die, meint Rechtsanwalt Hensel, eigentlich sagen müssen.

Bundesgerichtshof stellt klar: Warnpflicht

Der Bundesgerichtshof hat schon 2006 klargestellt, dass Institutionelle Kunden über die Annahme und die Höhe von/ der Provisionen bei der Beratung aufklären müssen (BGH, Urteil vom 19.12.2006, XI ZR 56/05). Denn wenn der Vermittler Zuwendungen kassiert, steht er im Interessenkonflikt. Es besteht die Gefahr, dass er ein bestimmtes Investment nicht im Erfolgsinteresse des Kunden, sondern auch und vor allem aus dem eigenen Umsatzinteresse heraus empfiehlt, sagt Hensel. 

Fahrplan für Betroffene

Die betroffenen Anleger laufen Gefahr, viel zu verlieren. Zwar deckt der bulgarische Einlagensicherungfsfonds theoretisch Schäden von Sparern in Höhe von bis zu € 100.000,00, aber Medien bezweifeln die Leistungsfähigkeit des Entschödigungsfonds. In dem Fall drohen viele Sparer viel zu verlieren. Deshalb haben die Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte eine Schwerpunktvertretung gegründet. Der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt konzentriert sich unter besonderer Berücksichtigung des deutschen, bulgarischen und des europäischen Rechts auf die Beratung der Fibank Betroffenen: "Nach unserer Einschätzung sollten Betroffene kündigen und die Rückzahlung der Einlage mit einer kurzen Frist fordern; darüber hinaus prüfen wir die Haftung der Verantwortlichen und, last but not least, der Berliner Savingglobal GmbH. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge gehen wir von einer hinreichenden Erfolgschance aus: "Die hätten," meint Hensel, "dieses Investmemt nie empfehlen dürfen."

Jetzt alles richtig machen

Rechtsanwalt Hensel rät: "Die Anleger sind sicherheitsorientiert. Sie wollten keine Risiken eingehen. Jetzt drohen sie viel zu verlieren. Wir vertreten seit vielen Jahren konsequent und ausschließlich die Interessen geschädigter Kapitalanleger. Auch im Ausland. Die Betroffenen müssen jetzt handeln: Kündigung, Fälligkeit, Schadensersatz. Und wer zuerst kommt, mahlt zuerst; den es gibt im Zweifel nicht für alle Geld."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Hensel, Herr Rechtsanwalt Gröpper