Vorsicht vor: GET:FINEO Finanzanalysen und Anlagekonzepte GmbH & Co. KG. Angeblich Leistungen wie bei den exklusivsten Banken.

Hamburg, 06.02.2014. Wir haben Zweifel. Am Auftritt des Hamburger Finanzdienstleisters GET:FINEO Finanzanalysen und Anlagekonzepte GmbH & Co. KG. Der wirbt mit Leistungen, die man allenfalls bei den "exklusivsten Privatbanken" finden könne und tönt "Ihr finanzieller Erfolg ist unser höchster Anspruch und damit unser ehrgeizigstes Ziel."

GET: FINEO als "exklusivste Privatbank"... . Lächerlich... .

Vielen Kunden, die diesen Beratern vertraut haben, droht nach Einschätzung der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte der Verlust des eingesetzten Kapitals. Denn der hat oft geraten, die Gelder in spekulative Fonds zu stecken. Einige der von dem Finanzdienstleister vermittelten Investments sind mittlerweile weitgehend wertlos. Deshalb befürchten die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, dass Kunden in vielen Fällen falsch beraten wurden. Mit Folgen. In dem Fall können  Betroffene alles zurück holen. Von der GET: FINEO Finanzanalysen und Anlagekonzepte GmbH & Co. KG.

Die können viel falsch machen

Denn: "Wenn der Berater ein geschlossenes Investment als sicher bezeichnet , haftet er (BGH, Urteil vom 19.10.2006, III ZR 122/05). Und der unterlassene Hinweis auf die Tatsache, dass Entnahmen und Ausschüttungen nicht zwingend der tatsächlichen Rendite entsprechen (BGH, Urteil vom 26.09.2005, II ZR 314/03) führt wie der fehlende Hinweis auf die eingeschränkte Handelbarkeit dieser Beteiligungen (BGH, Urteil vom 18.01.2007, III ZR 44/06) zum Schadensersatzanspruch. Darüber hinaus kommt die Rückabwicklung in Betracht, wenn nicht oder nicht richtig über das Widerrufsrecht belehrt wurde. Und wenn der Vermittler dem Kunden verschwiegen hat, dass er für den Vermittlungserfolg von der Emittentin ein Kopfgeld kassiert, könnte er sich unter bestimmten Voraussetzungen auch schadensersatzpflichtig gemacht haben (BGH, Urteil vom 19.12.2006, XI ZR 56/05). Darüber hinaus sind Vertriebskostenquoten in Höhe von mehr als 15% der Anlegergelder ausdrücklich aufklärungspflichtig, weil der unternehmerische Erfolg der Beteiligung angesichts des hohen Kapitalabflusses von Anfang an unwahrscheinlich ist (BGH, Urteil vom 12.02.2004, III ZR 359/02)."

Und haften, wenn... .

Bei vielen Fonds, das betrifft vor allem Schiffs- und Medienfonds, liegt die Vertriebskostenquote bei mehr als 15% des Kommanditeigenkapitals.  Und die meisten Fondsobjekte werden nicht ausschließlich mit den Anlegergeldern, sondern zu einem erheblichen Teil kreditfinanziert. Und dem Kreditgeber wird eine Sicherheit am Fondsobjekt eingeräumt. Im Krisenfall bleibt für die Anleger deshalb häufig wenig bis nichts übrig.

Geschlossene Fonds sind nichts für die Vorsorge

Und solche Investments sind erst recht nichts für die Altersvorsorge. Das hat der Bundesgerichtshof wiederholt klargestellt. Und die Berater, die nicht darauf hingewiesen haben, verurteilt (BGH, Urteil vom 08.07.2010, III ZR 249/10, BGH, Urteil vom 19.11.2009, III ZR 169/08).

Vermittler haftet unter bestimmten Voraussetzungen

"Wenn", stellt Rechtsanwalt Matthias Gröpper klar, "auch nur eine Informationspflichtverletzung nachgewiesen werden kann, haften die."

Wir helfen GET: FINEO Kunden

Deshalb suchen die Hamburger Anlegeranwälte ständig GET:FINEO Geschädigte, die falsch beraten wurden und helfen den Betroffenen gegebenenfalls, alle in Betracht kommenden Ansprüche geltend zu machen.

Kontakt

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

Nachtrag

Nachtrag vom 22.07.2015. Mittlerweile ist die Anbieterin verurteilt worden. Die Entscheidung ist zwar noch nicht rechtskräftig. Aber, findet Rechtsanwalt Gröpper, aussagekräftig. Hier geht es zum Beitrag.