Postbank verursacht durch systematische Falschberatung Milliardenschäden.

Hamburg, 27.09.2013. Der Hamburger Nachrichtenmagazin STERN schreibt über die "Akte Postbank". Bis zu 550.000 meistens sicherheitsorientierte Anleger wurden in Beteiligungen an geschlossenen Fonds mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund € 1,3 Mrd. geredet. Der ehemaligen Staatsbank droht ein Milliardenschaden.

Der STERN ermittelte, dass die Deutsche Postbank AG 2002 begann, durch eine von der Credit Suisse abgeworbenen elitären Vertriebstruppe die größtenteils ausgesprochen sicherheitsorientierten Kleinsparer der Postbank für hochspekulative geschlossene Beteiligungen zu werben. An und für sich sind Banken rechtlich verpflichtet, den Geschäftsbetrieb so zu organisieren, dass möglichtst wenig Schadensfälle entstehen. Das schien die gelb-blauen Finanzhaie nicht zu interessieren. Der STERN berichtete, dass es fast keine Ausschlusskriterien gab. Die Kunden mussten allenfalls € 25.000,00 auf dem Konto haben oder € 3.000,00 im Monat verdienen. Nach Lage der Dinge kamen durch dieses reichlich selbstgefällige Kundenraster 550.000 Sparer für diese Hochrisikoanlagen in Betracht. Zur Maximierung des Profits. Investments in Schiffsfonds und Immobilienfonds gelten als besonders rentabel; die Banken verdienen damit sehr viel Geld. Die Postbank soll damit bis 2011 rund € 110 Mio. eingenommen haben.

Der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger Anlegeranwalt Matthias Gröpper vond en GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten sagt: "Das wäre mit Sparbüchern nicht drin gewesen. Die wollten wohl die Ertragskurve des ehemaligen Staatsriesen auf Kosten ihrer Kunden für den Börsengang pushen."

Mit verheerenden Folgen. 2006 stellte die Innenrvision der Postbank dramatische Beratungsfehler fest. Bei 72,5% aller Stichproben soll das Anlegerprofil nicht dem vermittelten Anlageprodukt entsprochen haben. Ein vernichtendes Votum; das sieht wie ein sittenwidriges Geschäftsmodell aus.

Mit Folgen. Rechtsanwalt Gröpper: "Da rollt auf die Postbank eine milliardenschwere Klagewelle zu. Und zum Glück können die meisten Betroffenen viel tun. Bei den Investments handelt es sich in den meisten Fällen um Anlageprodukte, bei denen die Schadensersatzansprüche spätestens in zehn, und nicht, wie in vielen anderen Fällen, schon nach drei Jahren verjähren."

Die Postbank scheint, meint Anwalt Gröpper, darauf zu setzen, dass die Betroffenen wegen ihres Alters tendenziell klageunwillig sind. Und hoffen wohl auch billige Vergleiche. Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte raten deshalb allen betroffenen Postbankanlegern, sich von erfahrenen Anlegeranwälten begleiten zu lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Jennifer Griebe

Quellen: GRÖPPER KÖPKE RechtsanwälteSTERN (Ausgabe 40/13).