ConRendit Fonds

Hamburg, 12.05.2013. Die 2002 in Hamburg gegründete ConRendit Gruppe hat mittlerweile 29 Fonds platziert und bei 7.000 Anlegern rund € 400 Mio. eingesammelt und zählt sich zu den führenden Emissionshäusern geschlossener Containerfonds. Zuletzt wurden auch noch Immobilienfonds konzipiert.

Die ConRendit Group sitzt an der Englischen Planke in Hamburg. Eine Tradtionsadresse. Und wahrscheinlich nicht ganz billig.

Beim Blick hinter den Kulissen folgt ein anderes Bild. Die Leistungsbilanz sieht schlimm aus, meint der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Andreas Köpke. Bei mehreren Fonds gab und gibt es Probleme. Der ConRendit 2 senkte die prognostizierten Ausschüttungen, beim ConRendit 5 musste die prognostizierte Investitionsphase verlängert werden, weil Mieter kündigten, beim ConRendit 9 kommen die Ausschüttungen unregelmäßig, beim ConRendit 19 wurde das Eigenkapital von € 20 Mio. auf € 10 Mio. eingedampft und der ConRendit 19 wurde nach Angaben des Brancheninformationsdienstes fondstelegramm wieder vom Markt genommen. Und das Fachblatt kapital markt-intern hat vor den Fonds ConRendit 15 und ConRendit 22 gewarnt.

Kein Wunder, meint Rechtsanwalt Köpke. Der Containermarkt war, finden wir, überhitzt. Es wurden zu viele Container gebaut und nachdem die Nachfrage im Zuge der Handelskrise 2008/ 2009 sank, fiel der Preis für bestimmte Strecken ins Bodenlose. Für Lieferungen aus Asien kosten Container immer noch US$ 2.000,00. Aber wenn der Container von Hamburg nach Shanghai gebracht werden soll, werden teilweise weniger als US$ 150,00 verdient. Das ist  meistens nicht kostendeckend. Und ein Ende der Krise ist noch nicht absehbar. Nach der Einschätzung von Experten könnten sich die Preise über mehr als zehn Jahr auf dem Niveau einpendeln. Und das halten die meisten Fonds nach der Meinung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte nicht aus. "Da drohen Insolvenzen en masse," sagt Rechtsanwalt Köpke. Und das Nachsehen haben die Anleger.

Deshalb raten die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte den ConRendit Anlegern, rechtzeitig Rückabwicklungsansprüche prüfen zu lassen. Und da geht oft was. Viele Betroffenen können alles zurückholen. Denn der Bundesgerichtshof hat die Rechte der Betroffenen in den letzten Jahren durch mehrere ganz wichtige Urteile entscheidend gestärkt: „Wenn der Berater so ein Investment als sicher bezeichnet hat, haftet er (BGH, Urteil vom 19.10.2006, III ZR 122/05). Und der unterlassene Hinweis auf die Tatsache, dass Entnahmen und Ausschüttungen nicht zwingend der tatsächlichen Rendite entsprechen (BGH, Urteil vom 26.09.2005, II ZR 314/03)  und gegebenenfalls zurückgefordert werden können, führt wie der fehlende Hinweis auf die eingeschränkte Handelbarkeit dieser Beteiligungen (BGH, Urteil vom 18.01.2007, III ZR 44/06) zum Schadensersatzanspruch. Darüber hinaus kommt die Rückabwicklung in Betracht, wenn nicht oder nicht richtig über das Widerrufsrecht belehrt wurde. Und wenn der Vermittler dem Kunden verschwiegen hat, dass er für den Vermittlungserfolg von der Emittentin ein Kopfgeld kassiert, könnte er sich unter bestimmten Voraussetzungen auch schadensersatzpflichtig gemacht haben (BGH, Urteil vom 19.12.2006, XI ZR 56/05). Darüber hinaus sind Vertriebskostenquoten in Höhe von mehr als 15% der Anlegergelder ausdrücklich aufklärungspflichtig, weil der unternehmerische Erfolg der Beteiligung angesichts des hohen Kapitalabflusses von Anfang an unwahrscheinlich ist (BGH, Urteil vom 12.02.2004, III ZR 359/02),“ sagt der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte fördern die konzertierte Aktion Betroffener und bieten allen ConRendit Anlegern an, die Voraussetzungen für die Beteiligung an der gemeinschaftlichen Geltendmachung der Forderungen zu prüfen. Denn durch einen Musterprozess eines einzelnen Anlegers oder die Bündelung der Forderungen mehrerer Betroffener kann das Kostenrisiko einzelner in vielen Fällen wesentlich verringert werden und die Erfolgschancen vieler entscheidend verbessert werden.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper