FXdirekt Bank AG ist pleite. Kunden sollen systematisch betrogen worden sein. Anlegeranwälte bündeln die Interessen der Betroffenen.

Hamburg/ Oberhausen, 11.02.2013. Nach der Insolvenz der Oberhausener FXdirekt Bank AG packen Insider aus. Das Handelsblatt zitiert einen ehemaligen FXdirekt-Mitarbeiter mit den Worten: „Ich habe in meiner Zeit keinen Kunden erlebt, der sich einen Gewinn auszahlen lassen konnte. Manchmal waren innerhalb von einer halben Stunde ein paar tausend Euro weg.“

Und dahinter scheint ein System zu stecken. Die Bank hat den Mitarbeitern ein geringes Fixum gezahlt und erfolgsabhängige Vergütungen vereinbart. Für zehn neue Kundenkonten gab es zum Beispiel € 600,00 extra. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte finden das unseriös: „Sie haben für die Kundenbetreuer einen Anreiz geschaffen, um möglichst viele Neukunden zu gewinnen. Da ist die Gefahr groß, dass die von Fall zu Fall nicht richtig auf die dramatischen Verlustrisiken hinweisen und weitgehend Ahnungslose in die Geschäfte treiben.“

Nach Informationen der Wirtschaftswoche ging der Betrug noch weiter. Kunden, die ein Testdepot eröffnet haben, wurden von den Beratern in vielen Fällen mit Anrufen bombardiert und in hochriskante Investments geredet. Zunächst mit Erfolg. Die Tipps schienen goldrichtig zu sein. Häufig verdienten die Betroffenen innerhalb weniger Minuten viel Geld. Aber die Bank soll bei den Demo-Konten mit verzögerten Kursen gearbeitet haben. Die Betreuer kannten die Entwicklung, berieten entsprechend und haben einen fiktiven Gewinn nach dem anderen erzielt. Und den Kunden erklärt, dass das immer so gut klappt.

Obwohl die Anleger von Anfang an fast keine Chance gehabt haben. Der Handel mit CFD’S und FOREX-Investments ist extrem spekulativ. Ein Gewinn ist reine Glückssache.

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt: „Die FXdirekt-Betroffene ist in dem Fall betrogen worden. Denn die Kundin wurde durch diesen Pseudoerfolg im Glauben an die Einfachheit der an und für sich hochspekulativen, in aller Regel vermögensvernichtenden Geschäfte verleitet, mit ihrem Geld weiterzuspielen. Wir gehen nach Lage der Dinge davon aus, dass das auch für viele andere FXdirekt-Kunden gilt. Und in dem Fall können die Schadensersatzansprüche geltend machen. Auch gegen den Vorstand. Und der hat Geld.“

Betroffene können sich über die Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte zur Interessengemeinschaft FXdirekt-Opfer zusammenschließen und die Ansprüche durch einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Die Rechtsanwälte bereiten eine Musterklage vor. Und die hält GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte für erfolgsträchtig. Die Bank hat sich in der Vergangenheit mit einem Betroffenen verglichen und weiß scheinbar, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Denn sie musste einräumen, dass die FX-Kurse „selbstverständlich nicht“ den Börsenkursen entsprechen. Ein übler Fauxpas. Denn Handelsgeschäfte müssen zu marktgerechten Bedingungen abgewickelt werden.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke