SAM Management Group AG/ Bestlife Select AG: Geld zurück. Kunden haben Schadensersatzanspruch.

Die Betroffenen bekommen erstmal kein Geld mehr. Dagegen kann man etwas tun. In vielen Fällen haben die Geschädigten gut durchsetzbare Schadensersatzansprüche. Eine Anlegerinformation von Frau Rechtsanwältin Nikola Schwadtke und Herrn Rechtsanwalt Mattias Gröpper.

Hamburg, 25.10.2012. Die meisten Kunden der SAM Management Group AG/ Bestlife Select AG haben ganz ausgezeichnete Chancen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Das Geschäftsmodell, die Kündigung von Kapitallebensversicherungen und das Versprechen, die Gelder der Anleger zu verdoppeln, ist nämlich nicht genehmigt worden.

Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger GRÖPPER KÖPKE-Rechtsanwältin Nikola Schwadtke, die mittlerweile viele SAM-/ Bestlife-Geschädigte vertritt, befürchtet, dass die meisten Anleger nichts oder fast nichts von dem eingesetzten Kapital wiedersehen werden: „Wir haben das Geschäftsmodell der SAM Management Group AG/ Bestlife Select AG von Anfang an für unschlüssig gehalten. Das Unternehmen hat nicht klar gesagt, wie es die Gelder der Kunden veranlagt und hat soweit ersichtlich keinen Geschäftserfolg erzielt, der die Verdoppelung des eingesetzten Kapitals seriöser Weise erwarten lässt.“

Deshalb sollten die Betroffenen schnellstmöglich die Initiative ergreifen und alle in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Denn in den meisten Fällen dürften die Anleger ganz exzellente Erfolgsaussichten haben. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper sagt: „Der Bundesgerichtshof hat schon vor mehreren Jahren klargestellt, dass die Erlaubnispflicht ein Schutzgesetz ist und geschädigte Kapitalanleger wegen des Betreibens und der Vermittlung von Bankgeschäften ohne die notwendige Erlaubnis nicht nur die Gesellschaften, sondern auch die Unternehmensverantwortlichen und die Vermittler mit ihrem Privatvermögen haften. Und die SAM Management Group AG und die Bestlife Select AG hatten nicht die Erlaubnis.“

Die Anleger sollten zügig handeln. Manchmal reicht bei Massenschadensfällen bei den Gegnern das Geld nicht, um alle Anleger zu entschädigen, sagt die Hamburger Anlegeranwältin Nikola Schwadtke. Dann bekommen nur die Geschädigten Geld, die rechtzeitig gehandelt haben.

Was ist bis jetzt geschehen? Die SAM Management Group AG /Bestlife Select AG hat ihre Kunden zur Kündigung der Kapitallebensversicherungen verleitet und das das daraus folgende Geld der Leute reinvestieren wollen. Die Gesellschaften waren von sich überzeugt. Sie garantierten ihren Kunden in vielen Fällen die Verdoppelung des eingesetzten Kapitals. Das Angebot wurde mit "Sicherheit, attraktive Verzinsung sowie überschaubare und flexible Laufzeiten" beworben. Viele ganz sicherheitsorientierte Anleger sind darauf hereingefallen.

Die Unternehmen durften diese Garantieversprechen aber nicht abgeben. Sie hatten nicht die für solche Geschäfte notwendige Erlaubnis.

Deshalb hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (finma) zugeschlagen. Sie verbot der SAM Management Group AG am 24.08.2012 die Geschäftstätigkeit, ordnete die Abwicklung der Geschäfte an und bestellte einen Liquidator.

Die SAM Management Group AG ist auf dem deutschen Markt auch über die hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Bestlife Select AG, aufgetreten. Viele Betroffene haben kapitalbildende Lebensversicherungen, Bauspar- und Sparverträge gekündigt und sind mit dem Geld bei der Sam Management Group AG eingestiegen. Jetzt gucken die in die Röhre.

Deshalb sollten die Betroffenen die Sachen schnellstmöglich prüfen lassen. In den meisten Fällen müssten die Geschädigten ganz ausgezeichnete Erfolgschancen haben, meint Rechtsanwältin Nikola Schwadtke.

Ansprechpartner: Frau Rechtsanwältin Nikola Schwadtke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

SAM AG/ Bestlife Select AG: Jetzt Forderungen anmelden!

Hamburg, 19.10.2012. Die SAM Management Group AG wird abgewickelt. Die schweizerische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat die Rechtsanwälte Dr. Hunkerle und Petralia als Liquidatoren eingesetzt.

Betroffene sollten ihre Forderungen auf jeden Fall anmelden. Denn das ist die wichtigste Voraussetzung für die Entschädigung. Und die Frist zur Forderungsanmeldung wurde verlängert. Anleger können jetzt bis zum 30.11.2012 tätig werden.

Frau Rechtsanwältin Nikola Schwadtke von den auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten sagt: „Die SAM-Kunden haben einen Erfüllungsanspruch. Denn die Sittenwidrigkeit des Geschäftsmodells berührt die Wirksamkeit der Verträge nicht. Voraussetzung für die Geltendmachung der Vertragsforderungen ist die Fälligstellung. Deshalb müssen die Kunden erst mal kündigen.“

„Ergänzend dazu können die SAM-Kunden in den meisten Fällen auch noch Schadensersatzansprüche geltend machen,“ sagt Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper. Deshalb sollten Betroffene sich möglichst kurzfristig an einen auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und alle in Betracht kommenden Ansprüche prüfen lassen.

Ansprechpartner: Frau Rechtsanwältin Nikola Schwadtke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Bestlife AG/ SAM AG/ SAM Management Group AG

Hamburg/ Nidwalden, 10.08.2012. Die deutsche und die schweizerische Finanzmarktaufsicht ermitteln gegen die schweizerische SAM Management Group AG und die deutsche SAM AG. Sie stehen im Verdacht, erlaubnispflichtige Bankgeschäfte ohne die notwendige Erlaubnis vermittelt und durchgeführt zu haben. Darauf hin hat die eidgenössische Finanzaufsicht, die Finma, die Unternehmensgelder eingefroren und alle Verfügungen unter den Vorbehalt der Zustimmung des Untersuchungsbeauftragten gestellt.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von den auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten: "Das ist ein ernster Vorwurf. Die Vermittlung und die Durchführung von Bankgeschäften ohne die dafür notwendige Erlaubnis stellen nach dem deutschen Recht einen Straftatbestand dar, § 54 Abs. 1 Nr. 2 KWG. Wenn sich der Vorwurf erhärten sollte, und danach sieht es momentan aus, könnten die Anleger sehr viel Geld verlieren."

Die SAM AG ist auf dem deutschen Markt über die hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Bestlife Select AG, aufgetreten und hat Anlegern über Vermittler versprochen, den Rückkaufswert von Lebensversicherungen und anderen Kapital bildenden Investments für die Vorsorge zu verdoppeln. Das Angebot wurde mit "Sicherheit, attraktive Verzinsung sowie überschaubare und flexible Laufzeiten" beworben. Das hat viele überzeugt. Betroffene haben Kapital bildende Lebensversicherungen, Bausparverträge und andere Sparverträge gekündigt und mit dem Geld bei der Bestlife Select AG eingestiegen. Die drohen jetzt alles zu verlieren. Denn daran ist nichts sicher. Die Durchsetzbarkeit des Zahlungsanspruchs gegen die Bestlife Select AG hängt von der unternehmerischen Entwicklung ab. Und wenn das nicht genügend Geld hat, gibt es nichts. Die Betroffen drohen alles zu verlieren.

Rechtsanwalt Gröpper: "Die Lage ist ernst. Das Geld ist in Gefahr. Aber Betroffene können eine Menge tun. Der Bundesgerichtshof hat in einer leider wenig beachteten Grundsatzentscheidung klargestellt, dass das Unternehmen, die Unternehmensführung und der Vertrieb für die Vermittlung von erlaubnispflichtigen Bankgeschäften haften, wenn die Gesellschaft nicht über die für das Geschäft notwendige Erlaubnis verfügt. Und danach sieht es derzeit aus. Die Geschädigten haben deshalb ganz ausgezeichnete Erfolgsaussichten."

Betroffene sollten sich deshalb umgehend an einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und alle Ansprüche prüfen lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Oliver Frick