Pauly Biskuit AG (1. Dessauer Beteiligungs AG) wird verklagt

Hamburg, 27.03.2012. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte haben für den ersten Pauly Biskuit AG-Geschädigten Klage eingereicht. Der Anleger fordert € 20.000,00.

Der Anleger hatte 2010 in zwei Tranchen die Inhaber-Teilschuldverschreibungen der Pauly Biskuit AG (jetzt: 1. Dessauer Beteiligungs AG) jeweils im Nennwert in Höhe von € 10.000,00 gezeichnet. Ihm wurden Zinsen in Höhe von 7,25% pro Jahr versprochen. Die Zinsen waren am 18.01.2012 fällig. Geld hat er nicht bekommen.

Das wollte der Anleger nicht hinnehmen. Er beauftragte GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte mit der Kündigung und der Durchsetzung des Rückzahlungsanspruchs. Rechtsanwalt Gröpper, der bereits mehrere Pauly-Anleger vertritt, sagt: "Zu recht. Wir haben die Anleihebedingungen geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anleger ein Sonderkündigungsrecht haben, wenn die Emittentin die Zinsen mindestens 30 Tage zu spät zahlt."

Deshalb hat GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte die Keksfirma am 20.02.2012 das erste Mal in Anspruch genommen, das Sonderkündigungsrecht des Anlegers ausgeübt und die Rückzahlung des Zeichnungsbetrags gefordert. Darauf hat das Unternehmen nicht reagiert. Rechtsanwalt Gröpper: "Wir haben heute Klage eingereicht. Wir rechnen mit einem schnellen Prozess. Die Sach- und Rechtslage ist klar. Pauly muss das Geld zurückbezahlen."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Oliver Frick

 

27.02.2012

Pauly Biskuit AG (1. Dessauer Beteiligungs AG)

Hamburg, 27.02.2012. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte haben die Schutzgemeinschaft für Pauly Biskuit AG-Geschädigte gegründet und vertreten betroffene Anleger.

Die Dessauer Pauly Biskuit AG backt Kekse. Eigentlich ein krisensicheres Geschäft. Süßes wird stets gegessen.

Zur Verbesserung der Kapitaldecke emittierte die Keksfabrik 2010 eine Anleihe mit der amtlichen WKN A1A6AJ mit einem Volumen in Höhe von € 8 Mio. Sie sollte fünf Jahre laufen. Den Anlegern wurde eine feste jährliche Verzinsung in Höhe von 7,25% versprochen.

Die Zinsen waren am 18.01.2012 fällig. Die Keksfabrik zahlte aber nicht. Verärgerte Anleger berichteten uns, dass sie keine Begründung erhielten. Jetzt haben die ersten gekündigt und fordern ihr eingesetztes Kapital zurück. Rechtsanwalt Gröpper, der bereits mehrere Pauly-Anleger vertritt, sagt: "Zu recht. Wir haben die Anleihebedingungen geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Anleger ein Sonderkündigungsrecht haben, wenn die Emittentin die Zinsen mindestens 30 Tage zu spät zahlt."

Deshalb hat GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte die Keksfirma am 20.02.2012 das erste Mal in Anspruch genommen, das Sonderkündigungsrecht des Anlegers ausgeübt und die Rückzahlung des Zeichnungsbetrags gefordert. Darauf hat das Unternehmen nicht reagiert. Rechtsanwalt Gröpper: "Wir haben heute Klage eingereicht. Wir rechnen mit einem schnellen Prozess. Die Sach- und Rechtslage ist klar. Pauly muss das Geld zurückbezahlen." 

Der Umstand, dass sich die Pauly Biskuit AG vor einigen Wochen in die 1. Dessauer Beteiligungs AG umbenannt hat, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Rechtsanwalt Gröpper hat die Handelsregisterakten des Unternehmens geprüft und zu dem Schluss gekommen, dass die Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft erhalten wurden: "Nur der Name hat sich geändert. Das hat keinen Einfluss auf die Haftung für die Verbindlichkeiten des Unternehmens."

Einen Tipp hat GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte noch: "Betroffene Anleger sollten sich möglichst schnell an einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden. Sonderkündigungsrechte können nämlich in vielen Fällen nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag geltend gemacht werden. Da ist schnelles Handeln gefordert.", so Gröpper weiter.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Oliver Frick