Hamburger Sparkasse AG

Hamburg, 30.03.2009. Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) hat im Zusammenhang mit der Vermittlung der Zertifikate der heute insolventen Investmentbank Lehman Brothers viele Kunden geschädigt.

BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte vetritt viele dieser Anleger. In den meisten Fällen bestehen gute Erfolgsaussichten, auch wenn es teilweise einige Besonderheit im Zusammenhang mit dem Vertrieb der Haspa gibt. Diese hat die Zertifikate nämlich in vielen Fällen vorher selbst gekauft und sodann an ihre Kunden weiterverkauft. das ist ein sogenanntes Festpreisgeschäft.

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Pflicht zur Aufklärung über Rückvergütungen (sogenannte Kick-Backs) betraf bisher jedoch ausschließlich Komissionsgeschäfte, in denen das Kreditinstitut lediglich als Vermittlerin ("Kommittentin") auftrat. Ob dieser Rechtsprechung, die für Anleger sehr vorteilhaft ist, auch auf Festpreisgeschäfte anwendbar ist, ist in der Rechtswissenschaft heftig umstritten und vom Bundesgerichtshof noch nicht entschieden worden. Das Landgericht Hamburg hat die Übertragbarkeit der Grundsätze dieser sogenannten Kick-Back-Rechtsprechung einstweilen bejaht, die Entscheidung ist aber noch nicht rechtskräftig.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke