Postbank bringt Südafrika-Anleger in Schwierigkeiten

Hamburg, 01.03.2011. Die Postbank AG hat ca. 150 Anlegern Beteiligungen an dem Hotel-Fonds MCT Südafrika 3 GmbH & Co. KG vermittelt. Sie investierten in das Hotelprojekt in Kapstadt einen Gesamtbetrag in Höhe von ca. € 2,5 Mio.

Jetzt besteht die Gefahr, dass sie alles verlieren. Das Geld scheint nach Medienberichten in einer südafrikanischen Vertragsfirma versickert zu sein.

Viele Anleger gingen davon aus, dass sie die Gelder sicher anlegen. Sie klagen teilweise an, dass ihnen die Berater nichts zu den Risiken gesagt haben und infolgedessen irrtümlich davon ausgingen, kein Geld verlieren zu können. Das stimmt mit dem Eindruck aus einem Gesprächsmitschnitt aus einem Mustergespräch aus einer Schulung der Berater, dem der NDR vorliegt, überein. Die Postbank AG hat mittlerweile indes etwaige Beratungsfehler bestritten und behauptet, die Beteiligungen vor allem an erfahrene, wohlhabende Kunden verkauft zu haben.

BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Wir gehen momentan aufgrund der Berichte von Betroffenen davon aus, dass viele Anleger nicht richtig über die Risiken der Beteiligung an dem Südafrika-Fonds aufgeklärt wurden. Daraus könnten unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatzansprüche gegen die Bank folgen. Ergänzend dazu prüfen wir die Haftung weiterer Verantwortlicher."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Jan Peter Wolkenhauer, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper