S&K Sachwerte-Betrug. Bis zu 100.000 Anleger betroffen. Geschädigten droht Totalschaden.

Hamburg/ Frankfurt/München, 20.02.2013. Der Betrugsskandal bei der S&K Sachwerte Gruppe weitet sich aus.  Es gibt Verbindungen zu mehreren großen Emissionshäusern. Jetzt wurden auch die Geschäftsräume des Hamburger Fondsinitiators United Investors und die ursprünglich zum Münchener Deinböck-Fondskonzerns DCM Deutsche Capital Management AG gehörenden DCM Verwaltungs GmbH und die DCM Service GmbH, von der Staatsanwaltschaft durchsucht. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte gehen von weiteren Großrazzien in den nächsten Tagen, vor allem bei der FIHM AG und der SHB Innovative Fondskonzepte AG, aus.

Nach Lage der Dinge könnten nach der Einschätzung der Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte über 100.000,00 Anleger betroffen sein. Mit einem Gesamtschaden in Höhe von bis zu € 4 Mrd. Denn allein der Münchener DCM-Konzern, 1986 als Deinböck KG gegründet, hat rund 45 Fonds am Markt platziert und bei 96.000 Anlegern circa  € 2,14 Mrd. eingesammelt.  Die Hamburger United Investors Emissionshaus GmbH hat vier Fonds, auch S&K-Produkte, platziert und bei mehreren tausend Anlegern bis zu € 70 Mio. eingesammelt. Und die SHB Gruppe aus Ascheim/ München hat mit sechs Fonds bei knapp 30.000 Anlegern bis zu € 1 Mrd. eingesammelt.  

Die DCM Verwaltungs GmbH und die DCM Service GmbH galten bis vor kurzem als wesentliche Unternehmen des DCM Konzerns. Die Verwaltungs GmbH agierte als persönlich haftende Gesellschafterin der DCM Immobilienfonds und die Service GmbH verwaltete die DCM Fonds.

Die S&K hat sich vor kurzem auch noch über eine S&K Tochter in die FIHM AG, die Konzernmutter der SHB Fonds eingekauft. Es gab Streit. Der Beirat mehrere SHB Fonds warf der neuen Geschäftsführung vor, Schrottimmobilien aus dem S&K Portfolio zu Lasten der SHB Anleger in SHB Fonds verschieben zu wollen.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem groß angelegten Betrugssystem aus. Die S&K Macher Stephan Schäfer und Jonas Köller  scheinen nach Lage der Dinge ein Schneeballsystem installiert zu haben, bei den Anlegern Millionen eingeworben und Anlegergelder nach der Vermutung der Staatsanwaltschaft durch einen exzessiven Lebensstil, große Partys und teure Autos, verbrannt haben.

Die Ansprüche der Altanleger sollen durch das Geld neuer Anleger bedient worden sein. Das Schneeballsystem lebt, bis die Initiatoren kein oder nicht genügend frisches Geld einsammeln. Dann implodiert das Konzept. Der Betrugsvorwurf folgt aus der Vermutung, dass die S&K Macher die Anlegergelder nicht oder nicht vollumfänglich in Substanzinvestments, vor allem Immobilien, gesteckt haben. Und das ist eine Täuschung.

Die Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte haben sich auf diese Sachverhalte spezialisiert und eine Interessengemeinschaft gegründet. Die Betroffenen können über die Anlegeranwälte den entscheidungsrelevanten Sachverhalt ermitteln lassen, ihre Ansprüche prüfen lassen, das weitere Vorgehen planen. Für eine einmalige Pauschale in Höhe von € 50,00. Und sie werden bei der Geltendmachung der Ersatzansprüche unterstützt.

S&K Sachwert AG

Hamburg, 08.06.2010. Die Frankfurter S&K Sachwert AG bietet Anlegern an, ihre Lebensversicherung oder ihren Bausparvertrag zu kaufen. Die Gesellschaft verspricht den Kunden, den Rückkaufswert der Lebensversicherung zu verdoppeln und bietet ihnen unter anderem an, den ab sofort in 192 gleichbleibenden monatlichen Raten auszuzahlen.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf Kapitalanlagerecht spezialsierten Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Das kann ein Spiel mit dem Feuer sein. Die Police wird zu Geld gemacht und ein Teil des Rückkaufswerts soll in Immobilien angelegt werden. Bei der in Aussicht gestellten Rendite besteht der Verdacht, dass es sich um hochriskante Investments handelt. In den Fällen besteht die Gefahr, alles zu verlieren."

Das ist vielen Anlegern nicht klar. Das Finanzmagazin CAPITAL berichtete deshalb jetzt´: "Gebrauchtpolicen finden derzeit kaum seriöse Abnehmer. Hohe Gewinne sind unwahrscheinlich. Die Verkaufschancen der Kunden am Zweitmarkt für Lebensversicherungen sind seit 2008 rapide gesunken. Solide Aufkäufer nehmen nur noch selten Verträge an. Zugleich sind viele dubiose Händler am Markt unterwegs." (CAPITAL, 03.06.2010).

Deshalb gilt: Betroffene sollten sich unverzüglich an einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und prüfen lassen, ob und inwieweit die Verträge rückabgewickelt werden können, um das Kapital aus der Lebensversicherung zu sichern.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke