Ponaxis AG/loginet3 AG ist zahlungsunfähig. Was Anleger wissen müssen.

Das Amtsgericht Tostedt hat am 21.03.2012 um 12.00 Uhr wurde im Insolvenzantragsverfahren der Ponaxis AG (jetzt: loginet3 AG die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet (22 IN 54/12). Der Hamburger Rechtsanwalt Frank Dreyer wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Die loginet3 AG darf jetzt nur noch mit der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters Verfügungen durchführen.

Die Ponaxis AG wurde 2010 in die loginet3 AG umbenannt. Das Unternehmen hatte 2005 Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einem Nennwert in Höhe von € 5 Mio. (WKN A0EUCD) und 2008 Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einem Nennwert in Höhe von bis zu € 30 Mio. (WKN A0XXW3) emittiert. Die meisten Wertpapiere wurden über das mittlerweile insolvente Itzehoer Wertpapierhandelshaus ACCESSIO AG vermittelt. Damals hatten sich viele Kunden darüber beschwert, nicht richtig über die erheblichen Risiken des Investments aufgeklärt worden zu sein.

Jetzt scheint sich das wesentlichste Risiko, nämlich der Verlust des eingesetzten Kapitals zu realisieren. Das Unternehmen ist zahlungsunfähig. Sie müssen befürchten, dass sie einen Großteil der Gelder verlieren werden.  Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte führt für über 220 betroffene Anleger Schadensersatzprozesse gegen die ehemaligen Vorstände des Wertpapierhandelshauses, die Herren Andre Driver und Carsten Bengsch. „Wir vertreten die Meinung, dass die beiden Herren persönlich haften, weil sie die Anleger nicht richtig über die Annahme der Zuwendungen aus der Vermittlung der Ponaxis-Papiere aufgeklärt haben.“, so Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Viele Anleihegläubiger hatten 2009 und 2010 auf  Gläubigerversammlungen auf einen Teil ihrer Zinsen verzichtet und einer Stundung der Zinszahlungen zugestimmt. Zudem wurde die Endfälligkeit der Anleihen um ein Jahr verlängert. Mit dem Geld sollten die Tochterunternehmen der loginet3 AG, die intelis AG und die Arrivo Marketing GmbH & Co. KG mit einer Beteiligungsquote von ca. 83,5 % und die 100 %ige Tochter HDM Handels GmbH weiter entwickelt werden. Diese Ziele wurden verfehlt. Die intelis AG, die Arrivo Sales GmbH und die Arrivo Marketing GmbH & Co. KG haben 2010 Insolvenzanträge gestellt. 2011 geriet zudem die HDM Handels GmbH in die Krise; nach den Informationen der loginet3 AG konnte die Insolvenz nur noch durch die Veräußerung des gesamten Warenbestandes abgewendet werden. Die Beteiligungn an der intelis AG und an der HDM Handels GmbH wurden 2011 veräußert.

GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte prüft jetzt die Haftung des loginet3 AG-Vorstands. Zudem sollten die Anleger die Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden, wenn das Verfahren eröffnet wird. „Dabei kommt es allerdings entscheidend auf die richtige Begründung der Ansprüche an.“, sagt Rechtsanwalt Matthias Gröpper und weiter „Es gelten strenge Regeln. Der Anspruch muss vollständig und richtig geltend gemacht werden. Sonst besteht das Risiko, dass an du für sich bestehende Ansprüche bestritten werden und dann bekommt der Anleger nicht.“

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Catia das Neves Sequeira

Ponaxis AG firmiert um in loginet3 AG - Alter Wein in neuen Schläuchen?

Hamburg, 16.03.2010. Die Ponaxis AG wurde umbenannt und heißt jetzt loginet3 AG. Die Umfirmierung wurde bereits auf der Hauptversammlung am 29.12.2009 beschlossen, aber erst im Februar 2010 auf der Internetseite der Ponaxis AG bekannt gegeben.

Viele Anleger haben von der Umfirmierung erst aufgrund eines Schreibens ihrer depotführenden Bank erfahren. Einige Anleger teilten BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte Hamburg Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira mit, dass sie beunruhigt sind, weil sie nicht verstehen, was es mit der Umfirmierung auf sich habe. Sie befürchten, dass die Ponaxis AG sich auf diese Art und Weise ihrer Verpflichtungen gegenüber der Anleihegläubiger entziehen will.

BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte Hamburg Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira: „Es ist nicht erkennbar, weshalb eine Umfirmierung beschlossen worden ist. Leider hat sich die Ponaxis AG dazu nicht geäußert. Allerdings bleiben bei einer Umfirmierung die Ansprüche der Anleihegläubiger gegenüber der Gesellschaft gemäß § 25 Abs. 1 HGB bestehen. Nur der Name der Gesellschaft ändert sich.“

BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte Hamburg Rechtsanwalt Matthias Gröpper: „Wir können die Beunruhigung der Anleihegläubiger verstehen. Denn obwohl die Ponaxis AG im Dezember 2009 und im Januar 2010 Gläubigerversammlungen abgehalten hat, wurde diese Möglichkeit nicht genutzt, um die Anleihegläubiger darüber in Kenntnis zu setzen, dass eine Namensänderung bereits geplant und beschlossen ist. Die Gläubiger haben auf ein Teil ihrer Rechte aus den Anleihen verzichtet, wie auf einen Teil der Zinsen. Im Gegenzug dazu hätten die Anleihegläubiger erwarten dürfen, über eine solche  Maßnahme vorzeitig informiert zu werden. Dies ist nicht erfolgt. Deshalb fühlen sich Anleihegläubiger unserer Ansicht nach zu Recht übergangen.“

„Die meisten Anleihegläubiger haben uns berichtet, dass die ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG das Wertpapier als sichere Anlage empfohlen hat und fühlen sich jetzt falsch beraten. Auch die ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG, gegen die viele Anleger bereits gerichtlich wegen fehlerhafter Beratung vorgehen, wurde Ende 2008/ Anfang 2009 umfirmiert. Nun gibt die Ponaxis AG die bereits vollzogene Umfirmierung bekannt. Die von uns vertretenen Anleihegläubiger befürchten, dass dies das Ende der Gesellschaft sein könnte. Obwohl es sich hier nur um eine Namensänderung handelt, können wir die Sorge der Anleihegläubiger verstehen, denn eine Umfirmierung deutet unserer Ansicht nach ein Stück weit darauf hin, dass der (alte) Name der Gesellschaft „beschädigt“ ist“, so BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira.

Ansprechpartner: Frau Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Ponaxis AG: Die Kassen sind leer

Hamburg, 19.01.2010. Die Anleihegläubiger des Hamburger Beteiligungsunternehmens Ponaxis AG müssen um ihr Geld fürchten. Die Liquidität des Unternehmens könnte möglicherweise bereits im Februar 2010 erschöpft sein.

Der Vorstand der Ponaxis AG teilte auf der letzten Gläubigerversammlung am 14.01.2010 in Hamburg mit, dass das Unternehmen über eine Liquidität von mittlerweile nur noch € 30.000,00 verfügt. Auf Nachfrage räumte der Vorstand ein, dass diese Liquidität für sich genommen nicht mehr ausreicht, um in den kommenden Monat zu gehen. Das Überleben des Unternehmens hänge vor allem davon ab, wie die kommenden Investorengespräche am 26.01.2010 verlaufen.

BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira: „Daraus schließen wir, das Unternehmen am Ende wäre, wenn es ihr nicht noch kurzfristig gelingen sollte, einen Investor zu finden, der das Unternehmen sofort mit frischem Geld versorgt. Dadurch käme es möglicherweise zu einem Totalausfall der Anleihegelder.“

„In diesem Fall ist die Durchsetzung der Reduzierung und Stundung der Zinsen auf die Anleihen 2005/2011 (WKN A0EUCD) und 2008/2016 (WKN A0XXW3) auf den Gläubigerversammlungen am 23.12.2009 und am 14.01.2010 praktisch sinnlos gewesen. Zudem ist die Ponaxis AG laut dem Vorstand bereits seit Anfang 2008 in Schwierigkeiten. Die Unternehmensverantwortlichen hätten sich viel früher an die Anleihegläubiger wenden müssen, um sie zur Mitwirkung an der Sanierung aufzurufen. Sie haben somit unter Umständen wertvolle Zeit verloren.“, so Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte.

Die beiden Ponaxis-Anleihen wurden auch von dem Itzehoer Finanzdienstleister ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG). Den Beratern wird mittlerweile von vielen Kunden vorgeworfen, dass sie sie nicht richtig über die ganz erheblichen Risiken dieser Wertpapiere aufgeklärt haben. Die Hamburger BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwälte vertreten deshalb sehr viele ACCESSIO-Kunden und konnten jetzt in einem wegweisenden Teil-Urteil des Landgerichts Itzehoe die Verurteilung des Wertpapierhandelshauses wegen Beratungsfehlern herbeiführen.

Deshalb rät BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte allen betroffenen Anleihegläubiger prüfen zu lassen, ob Ansprüche gegen die Unternehmensverantwortlichen geltend gemacht werden können.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira

Ponaxis AG ruft zur Gläubigerversammlung auf.

BGKS Gröpper Köpke vertritt die Interessen der Anleger auf der Gläubigerversammlung.

Hamburg, 23.11.2009. Das Hamburger Beteiligungsunternehmen Ponaxis AG hat eine Gläubigerversammlung einberufen. Die Anleger sollen auf einige Rechte aus den beiden Anleihen verzichten. Es geht um die Verringerung des vereinbarten Zinssatzes und die Verschiebung des Rückzahlungstermins. Im Einzelnen:

Die Ponaxis AG will die Anleger aus den beiden Unternehmensanleihen im Volumen in Höhe von € 5 Mio. (2005/2011, amtliche WKN A0EUCD) und in Höhe von bis zu € 30 Mio. (2008/2016, amtliche WKN A0XXW3) auf der nächsten Gläubigerversammlung am 04.12.2009 überzeugen, den versprochenen Zins in Höhe von 8,5 % beziehungsweise 9,5 % auf 5 % p.a. zu verringern und bis zum 30.06.2012 zinslos zu stunden. Zudem sollen die Gläubiger aus der 2011 (amtliche WKN A0EUCD) fällig werdenden Anleihe der Verschiebung des Rückzahlungszeitpunkts bis zum 01.07.2014 zustimmen, weil sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dramatisch verschlechtert hat.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: „Die meisten Anleger haben die Anleihen auf Empfehlung von der ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG) gekauft. Die Berater haben sie nach den Berichten der Kunden in vielen Fällen nicht vollständig über die Risiken aufgeklärt.“

Jetzt setzt die ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG nach. Sie hat Ponaxis-Anleger angeschrieben und bietet ihnen die Vertretung auf der Gläubigerversammlung an. Der Haken: Sie sollen eine weisungsfreie Vollmacht erteilen. Dadurch kann die ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG vollkommen frei entscheiden.

Rechtsanwalt Mark Heinemann von der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: „Das birgt ein erhebliches Risiko. Der für die ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG tätige Berater Wehnsen hat beispielsweise auf der letzten Gläubigerversammlung der Cargofresh AG gegen die meisten anwesenden Gläubiger und gegen die Empfehlung des Vorstands der Cargofresh AG gegen die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters gestimmt. Das finden wir nicht gerade anlegerfreundlich.“ Die Cargofresh AG, deren Hauptaktionärin die Ponaxis AG ist, hat übrigens vor wenigen Tagen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Das hätte durch eine konzertierte Aktion mit den Anlegern vielleicht vermieden werden können. 

Deshalb rät BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte allen Betroffenen, ihre Stimmen auf der Gläubigerversammlung der Ponaxis AG entweder selbst vertreten oder durch einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Anlegeranwalt vertreten zu lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Mark Heinemann

Ponaxis AG in der Krise.

Ponaxis AG in der Krise. Anleger sollen einstweilen auf Geld verzichten.

BGKS Gröpper Köpke vertritt die Interessen der Anleger auf der Gläubigerversammlung und prüft Ansprüche gegen die Unternehmensverantwortlichen.

Hamburg, 19.11.2009. Es gibt für viele Kunden der ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG) wieder schlechte Nachrichten. Nach den Krisen bei der HPE Hanseatic Private Equity AG, der Cargofresh AG und der Pongs & Zahn AG sind jetzt die Anleger dran, die ihr Geld auf Empfehlung der ACCESSIO-Berater in eine der beiden Unternehmensanleihen der Ponaxis AG investiert haben. Sie sollen auf einen Teil der versprochenen Zinsen und auf die zeitige Rückzahlung der Anleihe 2005/2011 verzichten.

Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft musste bekannt geben, dass sie mehr als die Hälfte des Grundkapitals verloren hat. Sie begründete das mit notwendig gewordenen Wertberichtigungen für die 100%-igen Töchter HPA Hanseatic Participation AG und TecEquity AG. Jetzt will sie die Anleger aus den beiden Unternehmensanleihen im Volumen in Höhe von € 5 Mio. (2005/2011, amtliche WKN A0EUCD) und in Höhe von bis zu € 30 Mio. (2008/2016, amtliche WKN A0XXW3) auf der nächsten Gläubigerversammlung am 04.12.2009 überzeugen, den versprochenen Zins in Höhe von 8,5 % beziehungsweise 9,5 % auf 5 % p.a. zu verringern und bis zum 30.06.2012 zinslos zu stunden. Zudem sollen die Gläubiger aus der 2011 (amtliche WKN A0EUCD) fällig werdenden Anleihe der Verschiebung des Rückzahlungszeitpunkts bis zum 01.07.2014 zustimmen.

Damit sollen die Anleger auf einen ganz wesentlichen Teil ihrer Rechte verzichten. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger Rechtsanwaltsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte, die bereits über 400 geschädigte ACCESSIO-Kunden vertritt, rät deshalb allen Ponaxis-Anlegern, sich wegen der weit reichenden Bedeutung der Beschlussvorlagen von einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen. BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: „Das hat die Cargofresh AG gerade vorgemacht. Erst haben die Anleger auf die Zinsen verzichtet und dann hat sie die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Die Ponaxis AG ist die Hauptaktionärin der Cargofresh AG. Deshalb ist allergrößte Vorsicht geboten.“

BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Mark Heinemann: „Zudem finden wir es höchst problematisch, dass er als Aufsichtsratsvorsitzende die Kontrolle über den Vorstand der Muttergesellschaft ausüben soll, weil der wiederum die Vorstände der Tochtergesellschaften, mithin: Herrn Andreas Demant höchst selbst, über die Beteiligung Einfluss geltend machen könnte.  Das hat was von gegen sich selbst Schach spielen. Infolgedessen hat der Gesetzgeber Managern verboten, Aufsichtsratsmandate auszuüben, wenn sie in der Gesellschaft gleichzeitig Vorstand sind.“ Fraglich ist, ob das Verbot nach § 105 AktG auch für Vorstandstätigkeiten in 100%-igen Töchtern gelten sollte. Rechtsanwalt Heinemann: „Wir sehen keinen Grund, das in diesen Konstellationen anders zu handhaben. Denn durch die Nähe entsteht die Gefahr, dass die Vorstände der Mutter durch den Aufsichtsrat nicht mehr effizient kontrolliert werden. Deshalb prüfen wir ergänzend zu der Haftung der ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG die Inanspruchnahme der Ponaxis-Verantwortlichen.“

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Mark Heinemann