K1 Fonds

Hamburg, 07.11.2009. Der Gründer von K1 Fonds, der diplomierte Psychologe Helmut Kiener, wurde am 28.10.2009 im Auftrag der Würzburger Staatsanwaltchaft verhaftet. Es besteht der Verdacht, dass er sich wegen Untreue und Betrug strafbar gemacht hat.

Herr Kiener hat verschiedene Beteiligungsmodelle an den Markt gebrachten. Zu den bekanntesten Kapitalanlagegesellschaften zählt der K1 Invest, der K1 Global und der X1 Global Sub Trust. Anlegeranwälte und Verbraucherschutzvereine haben seit Jahren vor den Fonds gewarnt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFiN) Hatte Herrn Kiener bereits 2001 die Finanzportfolioverwaltung untersagt. Der Bescheid ist bislang nicht rechtskräftig geworden.

Nach Presseberichten wird dem Aschaffenburger Psychologen vorgworfen, dass er sich nicht an vereinbarte Anlagerichtlinien gehalten hat und das Vermögen als größer dargestellte hat, als es tatsächlich war, um damit Kredite zu erschleichen. Zu den Geschädigten sollen die Barclays, JPMorgan und die BNP Paribas gehören.

Das Manager Magazin berichtete am 07.11.2009, dass Helmut Kiener wegen seines Diplomatenstatuts als Attachee der Republik Guinea-Bissau vollständige Immunität besitzen soll. Das könnte dazu führen, dass er nicht der deutschen Strafgerichtsbarkeit unterliegt und möglicherweise wieder freigelassen werden muss.  

Anleger sollten sich unabhängig davon darauf konzentrieren, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke recherchiert den genauen Sachverhalt und prüft die daraus folgenden Anspruchsgrundlagen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Mark Heinemann