ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG: Flucht in die Insolvenz?

Hamburg, 01.08.2010. Das Amtsgericht Itzehoe hat am 30.07.2010 um 14.30 Uhr beschlossen, das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen des Itzehoer Finanzdienstleisters ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelsaus Driver & Bengsch AG) durchzuführen. Das Verfahren wird unter dem gerichtlichen Aktenzeichen 28 IN 143/10 geführt. Das Gericht hat den Hamburger Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Zudem hat es verfügt, dass der Verwalter das Vorliegen eines Insolvenzeröffnungsgrundes und die Voraussetzungen für die Durchführung des Insolvenzverfahrens prüft und eine Fortführungsprognose erstellt. 

Das Unternehmen begründete den Schritt damit, dass es bilanziell überschuldet sei. Das kam überraschend. Der Vorstand Andre Driver hatte sich nach der Einschätzung der Hamburger Anlegeranwälte BGKS Gröpper Köpke anlässlich der Hauptversammlung der ACCESSIO-Mutter Driver & Bengsch Holding AG vor einigen Tagen noch kämpferisch gezeigt. BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Wir sind aufgrund der Darstellung der Lage des Wertpapierhandelshauses davon ausgegangen, dass es weitergeführt wird. Der Eröffnungsantrag kommt überraschend." Die Hamburger Rechtsanwälte vertreten mit über 600 ACCESSIO-Kunden die größte Interessengemeinschaft der geschädigten ACCESSIO-Kunden und haben mittlerweile mehrere stattgebende Schadensersatzurteile erstritten.

Kunden des Itzehoer Finanzdienstleisters sollten von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob sie Forderungen zur Tabelle anmelden können, wenn das Verfahren eröffnet wird. Rechtsanwalt Gröpper: "Die Durchsetzung der Ansprüche gegen das Wertpapierhandelshaus könnte durch die Insolvenz schwieriger werden, ist aber nach wie vor in vielen Fällen möglich. Das Unternehmen ist nämlich zeitweilig vermögensschadenshaftpflichtversichert gewesen und es kommen darüber hinaus häufig Schadensersatzansprüche gegen die Berater und gegen die Vorstände in Betracht. Ob und inwieweit die Voraussetzungen vorliegen, muss aber im Einzelfall geprüft werden."

Unabhängig davon sollten die Anleger  die Schadensersatzansprüche auf jeden Fall zur Tabelle anmelden, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Dabei hängt es erfahrungsgemäß von der Qualität der Begründung ab, wie die Forderungen entschädigt werden. Deshalb rät BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte auch in diesem Fall zur Unterstützung durch einen versierten Rechtsanwalt.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira 

ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG: Das nächste Urteil gegen den Finanzdienstleister

Hamburg, 26.07.2010. Das Landgericht Itzehoe hat wieder einer Kapitalanlegerin Recht gegeben. Sie wurde von der ACCESSIO Wertpapierhandelshaus AG falsch beraten. Der Finanzdienstleister muss jetzt den ganzen Schaden in Höhe von EUR 51.088,64 ersetzen (nicht rechtskräftig).

Die Anlegerin hatte auf Empfehlung des Wertpapierhandelshauses Inhaber-Genussscheine der Pongs & Zahn AG im Nennwert in Höhe von EUR 50.000,00 erworben. Das Gericht stellte fest, dass die Anlegerin nicht anleger- und nicht anlagegerecht aufgeklärt wurde. Der Berater behauptete nämlich, dass es sich um ein rentenähnliches Wertpapier handelt, obwohl das Genussscheinkapital nur verzinst wird, wenn die Pongs & Zahn AG in dem jeweiligen Geschäftsjahr Gewinne erzielt und dass sich der Rückzahlungsanspruch verringert, wenn das Unternehmen einen Bilanzverlust erleidet.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte, der das Urteil erstritten hat: "Das Landgericht ist unserer Argumentation gefolgt und hat unserer Mandantin uneingeschränkt Recht gegeben. Nach unserer Erkenntnis wurden viele Anleger nicht richtig aufgeklärt. Die können jetzt Schadensersatzansprüche geltend machen."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Catia Sofia das Neves Sequeira

Driver & Bengsch AG/ ACCESSIO WPH AG: Kunden fühlen sich betrogen

Hamburg, 13.01.2009 - In den letzten Monaten geriet die Driver & Bengsch-Gruppe in die Schlagzeilen. Die Wirtschaftswoche berichtete, dass sich viele Kunden betrogen fühlen.

Die Driver & Bengsch AG wurde 2005 gegründet und ist eine Finanzholding, die über mehrere Tochtergesellschaften verschiedene Finanzdienstleistungen erbringt und Finanzinstrumente anbietet. Die Kunden werden über die Accessio Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG) betreut.

Die bot den Kunden mehrere Kapitalanlageangebote mit einer ganz überdurchschnittlich hohen Verzinsung an. Beim Zinskombikonto III investieren Anleger die  eine Hälfte des Kapitals in ein Tagesgeldkonto mit 7% p.a. im ersten Jahr und die andere Hälfte "in für das Zinskombikonto geeignete Wertpapiere". Die Driver & Bengsch AG Bezeichnet das Angebot als "flexible und sichere Vermögensanlage". Beim Zins-Plus-Konto erhalten Neukunden die ersten drei Monate 6,5% p.a. Das soll "der erste Schritt zum optimalen Vermögensaufbau" sein.

Das sehen eine ganze Reihe von Driver & Bengsch-Kunden mitterweile ganz anders. Denn kurz danach wurden Sie unaufgefordert von den Telefonverkäufern angerufen und zu Investments in Kapitalanlagen bewegt, die nach Aussage der Betroffenen von den Verkäufern als „sicher“ und „kein Risiko“ bezeichnet wurden.  Dabei handelte es sich u.a. um den Adviser Fonds II und um Genussrechte der Salvator AG. Beide Kapitalanlagen werden von den Rechtsanwälten der auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke als riskante Investments mit einem ganz erheblichen Teil- und Totalverlustrisiko eingeschätzt.

In vielen Fällen haben sich die Risiken bereits verwirklicht. Die betroffenen Driver & Bengsch-Kunden können den daraus folgenden Schaden unter bestimmten Voraussetzungen geltend machen. Die Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke prüft bereits die Ansprüche Betroffener. BGKS-Rechtsanwalt Andreas Köpke: "Wenn die riskanten Anlageempfehlungen nicht der Risikobereitschaft des Kunden entsprachen und wenn er nicht über dir Zuwendungen der Emittentin gegenüber der Vermittlern aufgeklärt wurde, kann er Schadensersatzansprüche geltend machen."

BGKS-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "In vielen Fällen hilft die Kick Back-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Danach müssen die Anlagevermittler die Zuwendungen der Emittentinnen aus der Vermittlung der Kapitalanlagen unaufgefordert bekannt geben und auf das daraus folgende Eigeninteresse an der Vermittlung der Kapitalanlage hinweisen. Wenn sie das versäumt haben, haften sie unabhängig von anderen Beratungsfehlern."

Die Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte hat wegen der Vielzahl der Betroffenen mittlerweile einen Interessengemeinschaft gegründet und vertritt bereits viele Driver & Bengsch-Betroffenen. Wegen der kurzen Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus Beratungsverschulden nach dem Wertpapierhandelsgesetz sollten sich Betroffene möglichst kurzfristig an einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und alle Ansprüche prüfen lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

Driver & Bengsch AG/ ACCESSIO WPH AG: Vertrauensanwälte haben vor acht Wochen die ersten Klagen gegen das Wertpapierhandelshaus geltend gemacht

Hamburg, 15.05.2009. Die auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke hat bereits vor mehr als acht Wochen die ersten Klagen geschädigter Driver & Bengsch-/ ACCESSIO-Kunden eingereicht. Die Kanzlei vertritt die Mitglieder der Interessengemeinschaft WPH Driver & Bengsch AG/ ACCESSIO WPH AG des bundesweit bekannten Anlegerschutzvereins BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstsein e.V., der mittlerweile mehr als 200 Geschädigte angehören.

BGKS-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Wir haben durch die Gespräche mit über 200 Betroffenen mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass die meisten Kunden des Wertpapierhandelshauses ganz ähnlich beraten wurden. Uns wurde immer wieder berichtet, dass Ihnen die empfohlenen Wertpapiere als "sicher" und "ohne Verlustrisiken" oder