APM Investment Ltd.

Stuttgart/ Hamburg, 04.10.2006 - Die Hauptakteure des APM-Skandals, ein 32-jähriger und ein 53-jähriger Deutscher, sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen Anleger in mehr als 1.200 Fällen betrogen und einen Schaden in Höhe von mindestens EUR 16 Mio. verursacht zu haben.

Die beiden sollen für die Briefkastenfirma APM Investment Ltd. mit Sitz in Belize Kapitalanlagen angeboten und vermittelt haben. Die Betroffenen haben sich an dem  "Professional Portfolio Management", für das die APM-Verantwortlichen eine durchschnittliche Rendite von über 7 % pro Monat in Aussicht gestellt haben, beteiligt. Der Kunde beauftragte und bevollmächtigte die APM Investment Ltd., im Namen der APM Investment Ltd., aber für seine Rechnung Aufträge auf "Wertpapiermärkten" durchzuführen.

Dieser passus indiziert die Durchführung eines erlaubnispflichtigen Finanzkommissionsgeschäfts. Da die APM Investment Ltd. nicht über die hierzu notwendige Erlaubnis nach § 32 KWG verfügte, untersagte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dem Unternehmen folgerichtig am 10.11.2003 das Finanzkommissionsgeschäft und ordnete für deutsche Kunden die Abwicklung der Geschäfte an. Die Anleger warten bis heute auf ihr Geld.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper