AQUIS-Fonds

Hamburg, 17.04.2008 - AQUIS-Fonds-Anleger werden dieser Tage in vielen Fällen von den kreditgebenden Banken in Anspruch genommen. Dazu zählt u.a. die Berlin-Hannoversche Hypothekenbank AG. Die Gesellschafter sollen den Liquidationsverlust ersetzen.

Das ist für die Betroffenen ein weiterer Schlag. Denn vielen wurde beim Abschluss des Kaufvertrags erklärt, dass es Renditen gäbe und der Kaufpreis zum Ende der Laufzeit zurückfließt. Von den Aussagen ist mittlerweile nichts mehr übrig. Zunächst blieben die Renditen aus, dann gerieten die Gesellschaften mitunter in die Krise und jetzt sollen die Gesellschafter auch noch die Verluste ersetzen.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialsierten Kanzlei BGKS Gröpper Köpke: "Das muss in vielen Fällen nicht sein. Wenn sich die Anleger über einen Treuhänder beteilgt haben, schließen eine ganze Reihe von Oberlandesgerichten die private Haftung der Anleger aus. Zwar gibt es hierzu u.W. noch keine höchstrichterliche Entscheidung, die Geschlossenheit der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte lässt uns die Bestätigung dieser Urteile durch den Bundesgerichtshof jedoch erwarten."

Betroffene AQUIS-Anleger sollten deshalb umgehend einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu Rate ziehen. Erfahrungsgemäß kann vielen geholfen werden.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper