EECH AG: Erstes Geld heute in einem Jahr, Anlegerschutzanwalt Matthias Gröpper vertritt die EECH-Geschädigten im Gläubigerausschuss

Hamburg, 29.07.2008 - Heute trat zum ersten Mal im Insolvenzverfahren über das Vermögen der EECH European Energy Consult Holding AG die Gläubigerversammlung zusammen. Es nahmen ca. 140 EECH Geschädigte teil. Der Insolvenzverwalter, Herr Rechtsanwalt Burckhardt Reimer, erstattete Bericht. Er erklärte, dass die Buchführung der EECH-Gesellschaften chaotisch war und nur mit größter Anstrengung zu ermitteln war, welche Vermögenswerte zu welcher Gesellschaft zählen. Zudem wagte er eine vorsichtige Prognosen zum weiteren Procedere des Insolvenzverfahrens. Danach können die Gläubiger erstmals in einem Jahr mit einer Teilausschüttung der auf die Forderung entfallende Quote in Höhe von 10% rechnen. Danach wird es in mehr oder wenigen unregelmäßigen Abständen weitere Auszahlungen geben. Die Abwicklung der Insolvenz wird mindestens drei bis vier Jahre dauern.

Erfreulicherweise hat Herr Reimer die Rechtsauffassung der Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte bestätigt und behandelt alle Anlegerforderungen grundsätzlich gleich und nimmt sie als sogenannte erstrangige Insolvenzforderungen zur Tabelle. Auf die Forderungen wird eine Quote entfallen. Die Höhe der Quote lässt sich noch nicht genau festlegen. Allerdings wurde ausgeführt, dass insgesamt 67 Mio Euro gefordert wurden, die Insolvenzmasse ca. 18,7 Mio Euro wert ist und mutmaßlich Forderungen in Höhe von 5,8 Mio Euro aus dem Kaufpreis für ein spanisches Energie-Projekt ausstehen und ca. 3,5 Mio Euro aus dem Verkauf der Kunstgegenstände erzielt werden können.

Herr Rechtsanwalt Reimer wurde in seinem Amt bestätigt. Der von der Versammlung gewählte Gläubigerausschuss, der den Insolvenzverwalter in der Ausübung seines Amtes überwacht und unterstützt, besteht aus fünf Personen. Neben dem Hamburger Rechtsanwalt Matthias Gröpper sind noch zwei andere Rechtsanwälte, ein Betriebswirt und ein Vertreter des Finanzamts als Vertreter des größten Einzelgläubigers mit mehr als einer Million Euro Schaden gewählt worden.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Es war wichtig, dass die Privatanleger hinreichend vertreten werden. Das ist jetzt der Fall. Denn unsere Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke zählt mit einer anderen Kanzlei zur zahlen- und betragsmäßig größten Gläubigergruppe." Rechtsanwalt Gröpper hat in den letzten Jahren in sehr vielen Graumarktinsolvenzen geschädigte Kapitalanleger vertreten und deshalb die entsprechende Erfahrung, um im Gläubigerausschuss die Rechte der Anleger angemessen zu vertreten.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Unabhängig davon vertreten wir die einzelnen EECH-Mandanten ungebrochen weiter. Wir hatten bereits als erste Rechtsanwaltskanzlei Schadensersatzurteile wegen Kapitalanlagebetrug gegen den früheren EECH-Vorstand Yoleri errungen und glauben, dass diese Ansprüche unter bestimmten Voraussetzungen auch gegen andere Unternehmensverantwortliche durchgesetzt werden können. Und wir führen bereits solche Verfahren, die außerordentlich aussichtsreich erscheinen."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Privatinsolvenzverfahren über das Vermögen des Ex-EECH-Vorstands Yoleri eröffnet

Hamburg, 22.07.2008 - Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde bereits am 15.07.2008 das Privatinsolvenzverfahren über das Vermögen des frühereren EECH-Vorstands Tarik Ersin Yoleri vor dem Amtsgericht Hamburg unter dem gerichtlichen Aktenzeichen 67a IN 237/08 eröffnet. Damit scheint der alte EECH-Vorstand das Schicksal der EECH-Gesellschaften EECH European Energy Consult Holding AG, EECH Group AG und EECH WIP GmbH & Co. KG zu teilen. 

Herr Yoleri wurde von BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte in einer ganzen Reihe von Fällen wegen des Verdachts auf Kapitalanlagebetrug in Anspruch genommen und zwischenzeitlich in den von dem Hamburger Rechtsanwalt Matthias Gröpper vertretenen bundesweit Aufsehen erregenden Verfahren zum Schadensersatz verurteilt (nicht rechtskräftig). Parallel dazu wurden Arrest- und Pfändungsbeschlüsse gegen den EX-Vorstand durchgesetzt. Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Wir nehmen an, dass die massive Inanspruchnahme von Herrn Yoleri eine ganz wesentliche Rolle bei der Bejahung der Voraussetzungen für die Durchführung des Privatinsolvenzverfahrens gespielt hat."

Die die Schutzgemeinschaft vertretenden Rechtsanwälte von BGKS Gröpper Köpke prüfen mittlerweile auch die Ansprüche gegen andere Beteiligte. Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Wir sind äußerst zuversichtlich, dass wir die Schadensersatzansprüche EECH-Geschädigter unter bestimmten Voraussetzungen auch gegen den Vorstand Michael Bode durchsetzen können. Entsprechende Verfahren wurden bereits angestrengt."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH-Insolvenz: Was Anleger jetzt wissen müssen

Hamburg, 04.04.2008 - Viele Anleger wussten bis dato nichts von den Problemen der EECH European Energy Consult Holding AG (EECH AG) und wissen noch nicht, wie sie sich jetzt verhalten sollen. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Hamburger Anlegerschutzkanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Die EECH-Anleger, die in die Anleihen Solar und Windkraft Frankreich investiert haben, haben momentan mehrere Optionen. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens (voraussichtlich Ende Mai 2008) über das Vermögen der EECH AG sollten die Anleger ihre Forderungen unbedingt als erstrangige Insolvenzforderung zur Insolvenztabelle anmelden. Da die Forderungsanmeldungen detailliert begründet werden müssen, sollte das einem im Kapitalanlage- und Insolvenzrecht erfahrenen Rechtsanwalt überlassen werden."

BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Andreas Köpke: "Zudem haben die Anleger nach unserer Einschätzung unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, die für die EECH AG handelnden Personen, u.a. Tarek Ersin Yoleri, persönlich in die Haftung zu nehmen, weil der Prospekt fehlerhaft war. Und die Prospektverantwortlichen, allen voran das Management, haften für die Richtigkeit des Prospekts mit dem Privatvermögen. Wegen des wichtigen Faktors Zeit sollte so ein Verfahren ggf. zügig vorangetrieben werden."

Allerdings kann die Haftung der Unternehmensverantwortlichen erst nach einer eingehenden Prüfung des jeweiligen Sachverhalts sicher gesagt werden. Deshalb sollte umgehend ein auf das Kapitalanlagerecht spezialsierter Rechtsanwalt um Rat gebeten werden.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH Group AG: ART INVEST-Anleger bekommen wieder keine Zinsen, Vertrauensverlust droht

Hamburg, 29.02.2008 - Die EECH Group AG hat heute erneut ART INVEST-Anleger darüber informiert, dass sie ihre Zinsen möglicherweise erst im Juni 2006 erhalten werden. Die Gesellschaft begründete das mit den andauernden Umstrukturierungsmaßnahmen; das Anlagevermögen des EECH Konzerns konnte nicht wie geplant veräußert werden.

Damit hat die EECH Group AG die ART INVEST-Anleger ein zweites Mal vertröstet. Die Zinsen waren bereits zum 25.01.2008 fällig und sollten nach EECH-Angaben "auf jeden Fall" bis Ende Februar 2008 gezahlt werden. Das waren leere Versprechungen. Jetzt müssen die Anleger unter Umständen noch einmal vier Monate auf die Zinsen warten.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper, der die Schutzgemeinschaft EECH betreut: "Es haben sich deshalb bereits viele Anleger gemeldet. Sie waren sehr verärgert und haben das Vertrauen in die Gesellschaft verloren. Jetzt wollen sie die Anleihe sofort beenden."

Und das ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Sie müssen der EECH Group AG eine Nachfrist zur Zinszahlung setzen. Wenn die Frist fruchtlos verstrichen sein sollte, können Sie zurücktreten. Darüber hinaus haben Sie nach der Meinung von Rechtsanwalt Gröpper möglicherweise auch noch ein fristloses Kündigungsrecht: "Die Kunstgegenstände sind durch Konzerngeschäfte zu teuer eingekauft worden. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg mittlerweile gegen den ehemaligen Vorstand Yoleri wegen Kapitalanlagebetrugs  und jetzt hält sich die Firma im wiederholten Fall nicht an die Zusagen zu den Zinszahlungen. Da ist der Vertrauensverlust der Anleger Programm."

Betroffene Anleger sollten sich deshalb sofort an einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG: BGKS holt für Solar-Anleger Urteil

Hamburg, 12.03.2008 - Die Hamburger BGKS-Rechtsanwälte Matthias Gröpper und Andreas Köpke haben vor dem Landgericht Hamburg erneut einen Titel gegen die EECH European Energy Consult Holding AG (EECH AG) geholt.

Rechtsanwaltanwalt Gröpper hatte die EECH AG für einen Anleger verklagt, der die Anleihe Solar gezeichnet hatte. Er fühlte sich getäuscht, weil die EECH-Verantwortlichen den Emissionserlös anders als im Prospekt behauptet in den Erwerb von Kunstgegenständen investiert haben, kündigte die Anleihe fristlos und forderte das Geld zurück. Die EECH AG verweigerte die Rückzahlung. Der Richter verurteilte die EECH AG jetzt zur Rückzahlung der Valuten und gab dem Anleger damit recht (Urteil vom 06.03.2008, 328 O 411/07, nicht rechtskräftig).

Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Das Landgericht hat unsere Rechtsauffassung bestätigt. Durch die Verwendung der Solar-Gelder für den Erwerb von Kunstgegenständen durfte der Kläger fristlos kündigen. Infolgedessen muss die EECH AG jetzt alle Valuten zurückzahlen."

Rechtsanwalt Andreas Köpke: "Das Urteil ist sehr wichtig, weil es eine der ersten Entscheidungen nach der Abberufung des ursprünglichen Richters ist. Der war nämlich auf den Antrag der EECH AG hin wegen Befangenheit abgelehnt worden. Jetzt wissen wir, dass der neue Richter auch unserer Argumentation folgt."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG: Firma verkauft - wird jetzt der Bock zum Gärtner gemacht?

Hamburg, 11.01.2007 – Die EECH Group AG hat am 28.12.2007 ad hoc mitgeteilt, dass Herr Tarek Ersin Yoleri die EECH European Energy Consult Holding AG (EECH AG) über eine Gesellschaft gekauft hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Herr Yoleri war mehrere Jahre der Vorstand der EECH Group AG und der EECH AG. Mittlerweile wird gegen ihn im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für die EECH AG wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, dass er die Gelder, die die EECH AG über die Anleihen Solar und Invest France von vielen Anlegern eingesammelt hat, anstelle in Solar- oder Windkraftprojekte in Kunstgegenstände investiert hat.

Mit dem Verkauf hat die EECH Group AG nach eigener Aussage auf die Anschuldigungen gegen Herrn Yoleri reagiert. BGKS-Rechtsanwalt Matthias Gröpper: „Wir sind besorgt. Nach der aktuellen Einschätzung der Staatsanwaltschaft ist Herr Yoleri dafür verantwortlich, dass die eingesammelten Anlegergelder in Kunstgegenstände investiert wurden. Und wenn das stimmt, wurde der Bock zum Gärtner gemacht.“ Rechtsanwalt Andreas Köpke: "Wir hätten es lieber gesehen, wenn ein unabhängiger Dritter die Geschäfte der Gesellschaft übernommen hätte. Das hätte auch die Aufklärung der Vorwürfe erleichtert."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG - Neuer Ärger, Zinszahlungen storniert

Hamburg, 26.11.2007 – Die EECH European Energy Consult Holding AG (EECH AG) musste am 16.11.2007 allen Gläubigern der Anleihe Solar (WKN A0DLY6) die vertraglich versprochenen Zinsen zahlen. Dabei wurden eine ganze Reihe von EECH-Zeichnern erneut verärgert. Unabhängig voneinander berichteten mehrere von dem Hamburger BGKS-Rechtsanwalt Matthias Gröpper vertretene EECH-Anleger, dass die Zinszahlungen ihrem Konto zunächst gutgeschrieben und kurze Zeit später storniert wurden. Die Betroffenen warten teilweise noch heute auf ihr Geld.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper: „Momentan befindet sich die EECH AG bei den Betroffenen im Verzug. Wenn der Verzug länger als 30 Tage andauert, können die betroffenen EECH-Anleger die Anleihe mit sofortiger Wirkung kündigen und die Rückzahlung ihrer Gelder verlangen. Deshalb sollten sich ohnehin ausstiegswillige EECH-Zeichner derzeit nicht bei der Gesellschaft beschweren. Denn wenn die EECH AG innerhalb der 30 Tage-Frist zahlen sollte, entfällt der zusätzliche Kündigungsgrund.“

Zudem haben mittlerweile andere Anlegeranwälte darüber berichtet, dass der EECH AG zuletzt mehrere Schriftsätze nicht mehr gerichtlich zugestellt werden konnten. Rechtsanwalt Andreas Köpke vom Hamburger BGKS-Büro: „Das ist eine beunruhigende Nachricht. Angesichts der bisherigen Hiobsbotschaften befürchten wir das Schlimmste, auch wenn unsere Schriftsätze bis jetzt noch zugestellt werden konnten.“

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH: Vorsicht vor den neuen Genussrechts-Angeboten

Hamburg, 31.08.2007 - Die zur EECH Group zählende EECH GmbH & Co. Solar Invest KG (EECH) bietet seit einigen Wochen Genussrechte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 25 Mio. an. Ein Genussrecht kostet € 500,00. Der Anleger muss mindestens fünf Genussrechte zum Gesamtpreis in Höhe von € 2.500,00 kaufen. Das Agio beträgt 5 % der Zeichnungsumme.

Dafür erhält der Anleger nach der Aussage der EECH auf das eingesetzte Geld möglicherweise 7 bis 12 % Zinsen p.a. Nach unserer Einschätzung erhält der Anleger mit den EECH-Genussrechten ein riskantes Papier, bei dem sowohl die Verzinsung als auch die Rückzahlung zum Laufzeitende höchst ungewiss ist. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Anlegerschutzkanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte: "Die Anleger können ihr ganzes Geld verlieren. Und wenn die Dinge bei dieser Firma so laufen wie bei anderen Gesellschaften der EECH Group in der Vergangenheit, könen sich die Anleger auf eine spannende Zeit einstellen. Es wurde in das Vermögen einer EECH-Gesellschaft vollstreckt, Zinsen wurden verspätet bezahlt und es wurde Medienberichten zufolge mittlerweile sogar Strafanzeige erstattet." Übrigens: In vielen Fällen hieß der Kopf dieser Gesellschaften Tarek Ersin Yoleri - wie bei der EECH GmbH & Co. Solar Invest KG.

Deshalb raten wir allen Interessenten, das Angebot vor der Anlageentscheidung durch einen fachkundigen Berater prüfen zu lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG: Ausstiegswillige Anleger sollten schnell handeln

Hamburg, 20.07.2007 - "Ausstiegswillige Anleger sollten schnell handeln" - das ist die Aussage des erfahrenen Hamburger Anlegeranwalts Matthias Gröpper von Kanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte zu den Vorgängen bei der EECH AG. "Nach den teilweise verspäteten und mitunter bis dato ganz ausgeblieben Zinszahlungen und der Medienberichte über Vollstreckungen in das Firmenvermögen wegen offener Geldforderungen bin ich sehr besorgt. Wenn der schlimmste Fall, nämlich die Insolvenz eintreten würde, könnten die Anleger möglicherweise viel Geld verlieren", so Rechtsanwalt Gröpper weiter. Schließlich weiß keiner, wieviel Geld dann noch unter den Anlegern verteilt werden kann.

Und das könnte viele Anleger betreffen. Nach EECH-Angaben haben mehr als 6000 Anleger einen Gesamtbetrag in Höhe von EUR 50 Mio. in die "Anleihe Solar" investiert. Und das, obwohl die Stiftung Finanztest und viele Anlegeranwälte seit längerer Zeit vor der Anleihe warnen.

Nichts desto trotz haben viele Anleger unter bestimmten Voraussetzungen reelle Chancen, ihr Geld zu sichern. Dabei gilt der Grundsatz: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei kriselnden Firmen können Anleger ihre Ansprüche nämlich insolvenzfest sichern, wenn sie die Forderungen schnell genug titulieren und erfolgreich vollstrecken lassen. Das folgt aus einer besonderen Regelung in der Insolvenzordnung. Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Nach § 88 InsO können Vollstreckungen nicht angefochten werden, wenn mehr als ein Monat zwischen der erfolgreichen Vollstreckung und dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vergangen ist."

Deshalb sollten alle Anleger bei Zahlungsschwierigkeiten der Emittentin sofort reagieren und einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt mit der Prüfung des Falls beauftragen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG: Anleger haben immer noch keine Zinsen erhalten

Hamburg/ Stuttgart, 13.07.2007 - Nachdem die EECH AG in vielen Fällen die am 15.05.2007 fälligen Zinsen für die Anleihe Solar nicht bezahlte, waren viele Anleger geschockt. Deshalb erklärte der Vorstandsvorsitzende der EECH AG, Herr Tarek Ersin Yoleri, ausweislich des Hamburger Abendblatts vom 19.06.2007, dass es aus "internen abwicklungstechnischen Gründen" zu Verzögerungen und Fehlbuchungen gekommen" sei und stellte in Aussicht, dass alle betreffenden Anleger demnächst die Zinszahlungen erhalten werden.

Das war bisher nicht so. Nach Auskunft eines EECH-Anlegers hatte er die bereits am 15.05.2007 fällige (!) Zinszahlung bis zum 12.07.2007 nicht erhalten. Was steckt dahinter? Jedenfalls haben dadurch viele EECH-Anleger ein ganz schlechtes Gefühl.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Hamburger Anlegrschutzkanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte: "Anleger, die bisher noch keine Zinszahlungen erhalten haben, könnten unter bestimmten Voraussetzungen fristlos kündigen und das gesamte Geld zurückfordern." Deshalb sollten sich alle EECH-Betroffenen an einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden und Rechtsrat einholen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG im Verzug

Stuttgart/ Hamburg, 10.06.2007 - Nach Mandantenberichten warten EECH-Anleger nach wie vor auf die seit dem 16.05.2007 fällige Zinszahlung auf die Inhaber-Teilschuldverschreibung "Anleihe Solar". EECH-Chef Yoleri entschuldigte die bis dato ausgebliebenen Zahlungen mit EDV-Problemen.

Ein Schelm, der dabei Böses denkt. Die meisten wird es gleichwohl nicht überraschen. Anlegeranwalt Matthias Gröpper von der Stuttgarter Kanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte hat jedenfalls schon seit mehreren Jahren genauso wie die Stiftung Finanztest und andere Verbraucherschutzorganisationen vor dem Kauf der Anleihe gewarnt.

Unabhängig davon könnte diese Panne den ausstiegswilligen EECH-Anlegern "in die Karten spielen". Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein andauernder Zahlungsverzug zur fristlosen Kündigung der Inhaber-Teilschuldverschreibung berechtigen. Wenn die Kunden begründet kündigen, muss die Anleiheschuldnerin den Kunden das Geld zurückzahlen und die Kunden können endlich die Verschreibung zurückzugeben."

Dashalb sollten die EECH-Anleger in den nächsten Tagen ganz besonders auf die aktuelle Entwicklung achten und ggf. kurzfristig Rat bei einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt einholen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG darf nicht mit BaFin-Siegel werben!

Stuttgart/ Hamburg, 04.06.2007 - Die European Energy Consult Holding Group AG (EECH) ist erneut ins Visier der Anlegerschützer geraten. Jetzt hat das Landgericht Hamburg nach Informationen der Financial Times Deutschland vom 22.05.2007 dem Hamburger Finanzdienstleister verboten, mit dem sog. "BaFin-Prüfsiegel" der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Genehmigung von Finanzanlageprospekten zu werben (406 O 24/07). Das Urteil betrifft die  von der EECH emittierte Inhaber-Teilschuldverschreibung "Art Invest 2006". Damit folgte das Gericht dem entsprechenden Antrag des Verbraucherschutzvereins Berlin.

Das Urteil hat Signalwirkung für den grauen Kapitalmarkt. Mittlerweile werben eine ganze Reihe von Anbietern mit dem Prüfsiegel der BaFin. Dadurch erwecken Sie nach der Erfahrung der Kapitalanlagerechts-Spezialisten B|G|K|S Rechtsanwälte bei vielen Anlegern den Eindruck, dass es sich bei ihrem Angebot entgegen objektiver Fakten um eine besondere seriöse Kapitalanlage handelt. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von B|G|K|S Rechtsanwälte: "Das ist gerade nicht der Fall. In vielen Fällen werben Anbieter mit dem BaFin-Argument, die nach unserer Einschätzung keine anderen Verkaufsargumente haben."

Die Finanzdienstleister nutzen dabei eine neue gesetzliche Regelung. Seit 2005 sind sie aufgrund des Wertpapier- und des Verkaufsprospektgesetzes verpflichtet, für die jeweiligen Kapitalanlagen durch die Finanzaufsicht genehmigte Prospekte zu veröffentlichen. Dabei prüft die BaFin allerdings nur die Formalien des Angebots und gerade nicht die inhaltliche Richtigkeit der entsprechenden Ausführungen.

Das Urteil des Landgerichts Hamburg ist zu begrüßen. Rechtsanwalt Gröpper weiter: "Durch die Entscheidung werden die Interessen geschädigter Kapitalanleger gestärkt. Nach unserer Meinung ist der jeweilige Finanzdienstleister nach so einer "BaFin-Werbung" zwingend gehalten, den Kunden darüber aufzuklären, dass das "BaFin-Siegel" keine Prüfung des Konzepts beinhaltet und damit nicht mit einer besonderen Güte einhergeht. Deshalb könnten alle betreffenden Anbieter im Falle des Vorliegens der weiteren Voraussetzungen wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen in Anspruch genommen werden."

Aussteigewillige EECH-Anleger sollten aufgrund des Urteils ihre Ansprüche in jedem Falle von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Und das gilt nicht nur für die Zeichner der Kunstanleihe. Die Kanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte hat die EECH bspw. auch schon im Namen von "Anleihe Solar"-Gläubigern gerichtlich in Anspruch genommen. In diesen Fällen wird dem Hamburger Finanzdienstleister vorgeworfen, Kunden für die Anlageentscheidung höchst bedeutsame Umstände vorenthalten zu haben. Die gerichtliche Entscheidung steht noch aus.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

EECH AG: Stiftung Finanztest warnt vor der Anleihe Solar!

Hamburg/Stuttgart, 04.10.2006 - Die Hamburger Solarfirma European Energy Consult Holding AG (EECH) vertreibt die Euro Anleihe Solar, die sechs Jahre läuft und mit 8,25 % p.a. verzinst wird. Der Anleger leiht der EECH Geld (Unternehmensanleihe). Das Unternehmen ist eine Tochter der P & T Technology AG, die zum 31.12.2003 einen Bilanzverlust in Höhe von rund € 57 Mio. verzeichnete.

Das Unternehmen wies in der Halbjahresbilanz vom 30.06.2004 bei einem Schuldenstand von € 14,1 Mio. ein Eigenkapital in Höhe von nur € 211.000 auf. In welchem Umfang die Schulden der Firma vom ausgewiesenen Vermögen gedeckt werden, konnte selbst der Wirtschaftprüfer nicht beurteilen und erteilte deshalb für die Bilanz vom 31.12.2003 nur einen eingeschränkten Bestätigungsvermerk. Mittlerweile warnte der Vorstand davor, dass der Kapitaldienst aus den Inhaber-Teilschuldverschreibungsemissionen die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens "nicht unerheblich belastet".

Viele Anleger glaubten, dass das Geld direkt in Solarprodukte angelegt wird, obwohl gerade nicht der Bau von Photovoltaik-Anlagen, sondern der Ausbau einer Vertriebsstruktur für Solarprodukte finanziert wird. Deshalb warnte auch die Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 05/05) vor dem Investment in das Unternehmen. Die Anlage ist hochriskant und den Gesellschaftern droht im ungünstigsten Fall der Totalverlust.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper