Frankonia Sachwert AG/ Deltoton AG

Die Rechtsanwälte der Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte verfügen über sehr große Erfahrung in der Beratung und in der Vertretung von Frankonia Sachwert AG-/ Deltoton AG-Zeichnern. Sie haben teilweise bereits 2005 die ersten Anleger vertreten und mittlerweile weit über 150 Anleger beraten. In den meisten Fällen konnten sie den Anlegern helfen.

Zudem sind die BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwälte Matthias Gröpper und Andreas Köpke Spezialisten für atypisch stille Gesellschafts- und unmittelbare und mittelbare Kommanditbeteiligungen. Rechtsanwalt Matthias Gröpper hat zu atypisch stillen Gesellschaftsbeteiligungen bereits mehrere Beiträge in Fachmagazinen veröffentlicht.

Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie weitere Informationen zu unserer Arbeit und zu den Risiken der Produkte der Frankonia Sachwert AG/ Deltoton AG. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.  

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

Frankonia Sachwert AG/ Deltoton AG: Futura Finanz haftet wegen Falschberatung

Hamburg, 26.02.2008 - Der für Vermittlerhaftung zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs bestätigte das Urteil gegen die Vermittlerin einer Beteiligung an der Frankonia Sachwert AG, die Futura Finanz AG (heute: Futura Finanz Zukunftsunternehmen für Finanz- und Wirtschaftsberatung GmbH & Co. KG), bestätigt (Beschluss vom 28.11.2007, III ZR 214/06). Die Anlegerin hat jetzt einen rechtskräftigen Titel gegen die Vermittlerin.    

Mit dem Beschluss wies der Bundesgerichtshof die Nichtzulassungsbeschwerde der Futura Finanz gegen die stattgebenden Entscheidungen des Landgerichts Heidelberg und des Oberlandesgerichts Stuttgart zurück. Das Landgericht Heidelberg hatte der Anlegerin nämlich bereits Recht gegeben und die Vermittlerin zum Schadensersatz verurteilt (Urteil vom 28.02.2006, 5 O 90/05). Das Oberlandesgericht Stuttgart wies die Berufung gegen die Entscheidung zurück (Urteil vom 27.07.2007, 7 U 43/06).

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Anlegerin bei dem Erwerb der Beteiligung an der Frankonia Sachwert AG falsch beraten wurde. Nach den Feststellungen der Instanzgerichte wurde die Beteiligung nämlich als sicher bezeichnet, obwohl sie in Wirklichkeit ein Totalverlust- und ein Nachschussrisiko hat.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Hamburger Anlegerschutzkanzlei BGKS: „Die Bestätigung der Instanzurteile durch den Bundesgerichtshof ist ein ganz wichtiges Signal für alle Frankonia-Anleger, die von dem Berater nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wurden, dass die Beteiligung hochriskant ist. Diese Anleger können jetzt mit hinreichenden Erfolgsaussichten Schadensersatz verlangen.“

Und BGKS-Rechtsanwalt Andreas Köpke fügt hinzu: „Die Rechtsanwälte von unserer Kanzlei vertreten schon seit mehreren Jahren Frankonia/ Deltoton-Anleger. Nach unserer Erfahrung sind viele nicht hinreichend über die Risiken aufgeklärt worden. Etlichen konnte bereits geholfen werden.“

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Frankonia Sachwert AG/ Deltotn AG: Immer mehr Anleger wollen aus den atypisch stillen Beteiligungen aussteigen

Stuttgart / Hamburg 29.10.2007 - Die Zahl der Anleger, die sich atypisch still an einer Gesellschaft der sog. Frankonia Gruppe beteiligt haben und nunmehr vorzeitig aussteigen wollen, wird immer größer. Trotz anders lautender vertraglicher Vereinbarungen stehen aufgrund der aktuellen und anlegerfreundlichen Rechtsprechung ihre Chancen für einen Ausstieg nicht schlecht.

Vielen Anlegern wurden die Beteiligungen an der Frankonia Sachwert AG oder der Frankonia Wert AG (jetzt: Deltoton AG) seinerzeit als ideale Anlageform angepriesen, um nicht nur sicher für das Alter vorzusorgen, sondern um gleichzeitig auch noch Steuern zu sparen. Dabei wurde ihnen von ihren Beratern oder Vermittlern häufig verschwiegen, welch hohe Risiken sie mit ihrer atypisch stillen Beteiligung eingingen: Nicht nur, dass bei diesen Beteiligungen immer auch die Möglichkeit eines Totalverlustes besteht, weshalb sie als Altersvorsorge völlig ungeeignet sind. Vor allem haftet der atypisch stille Beteiligte als Mitgesellschafter bis zur Höhe seiner Gesamteinlage für mögliche Verluste der Gesellschaft. Erst jetzt realisieren viele, durch negative Berichte über andere Gesellschaften aufgeschreckte Anleger, dass sie mit den Beteiligungen ein Risiko eingegangen sind, das sie so niemals wollten. Ganz nach dem Motto: „hätte mir das vorher einer gesagt, dann hätte ich mich nie auf diese Sache eingelassen“. Daher wollen diese Anleger ihre Beteiligungen so schnell wie möglich wieder loswerden.

„Sofern ein Anleger bei der Beratung nicht auf die Risiken hingewiesen wurde, stehen ihm“, so der Hamburger Rechtsanwalt Andreas Köpke von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei B|G|K|S „gemäß der jüngsten Rechtsprechung grundsätzlich Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung zu“. Noch weiter geht das Oberlandesgericht München, das erst vor kurzem einem atypisch stillen Gesellschafter Schadensersatz gegen einen Anlagevermittler zugesprochen hat, weil dieser „einem in Kapitalanlagesachen unbedarften Kunden“, der eine sichere Anlage zur Altersvorsorge abschließen wollte, eine Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter angeboten hatte. Nach Überzeugung des Gerichtes sind atypisch stille Beteiligungen grundsätzlich nicht als Mittel zur Altersvorsorge geeignet. In ähnlicher Weise entschieden in der letzten Zeit u.a. auch das OLG Düsseldorf sowie das OLG Stuttgart.

Anleger sollten daher ihre Ansprüche von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt überprüfen lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

Frankonia und CSA - Die Risiken der Beteiligungen!

Stuttgart / Hamburg 09.04.2007 - Während sich Anleger an den Gesellschaften der sog. „Frankonia Gruppe“ (jetzt: Deltoton AG) als atypisch stille Gesellschafter beteiligen konnten, war an den Gesellschaften der CSA (Beteiligungsfonds IV und 5 AG & Co. KG) eine Beteiligung als mittelbarer Kommanditist möglich.

So verschieden diese beiden Beteiligungsformen in ihrer rechtlichen Ausgestaltung sind, so gleich sind die mit ihnen verbundenen Risiken. Zum einen besteht sowohl bei atypisch stillen Beteiligungen, als auch bei mittelbaren Kommanditbeteiligungen generell ein Totalverlustrisiko. Zum anderen droht den Anlegern, dass sie in Höhe ihrer Gesamteinlage haften. Das heißt für einen Anleger mit einer Rateneinlage, dass er grundsätzlich dazu verpflichtet ist, seine Einlage in voller Höhe zu erbringen, selbst wenn die Gesellschaft zwischenzeitlich in Insolvenz geht. Dies wird laut Rechtsanwalt Andreas Köpke von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte „fälschlicherweise oft als Nachschusspflicht bezeichnet“.

Als Nachschusspflicht im eigentlichen Sinne bezeichnet man allerdings nur die Verpflichtung des Gesellschafters, anteilsmäßig das bestehende Gesellschaftskapital zu erhöhen. Das heißt, der Anleger muss mit dem Nachschuss letztlich mehr Geld einzahlen, als ursprünglich vertraglich vereinbart. Eine Nachschusspflicht besteht jedoch nur, wenn sie ausdrücklich im Gesellschaftsvertrag vorgesehen ist.

„Die Haftung der Anleger bis zur Höhe der Gesamteinlage“, so Rechtsanwalt Andreas Köpke weiter, „sowie das Totalverlustrisiko machen beide Beteiligungen zu sehr riskanten Anlageformen, die als solche, vor allem für die Altersvorsorge gänzlich ungeeignet sind“.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke