Oberlandesgericht Dresden: Global Real Estate AG erneut verurteilt

Hamburg, 25.02.2010 - Weiter gute Nachrichten für die von der Hamburger Anlegerschutzkanzlei BGKS Rechtsanwälte Gröpper Köpke vertretenen Anleger der Global Real Estate AG! Nachdem die Global Real Estate AG erst jüngst vom Landgericht Zwickau rechtskräftig zum Schadensersatz verurteilt wurde, hat nunmehr auch das Oberlandesgericht Dresden die Global Real Estate AG, ebenfalls in einem von der Hamburger Anlegerschutzkanzlei BGKS Rechtsanwälte Gröpper Köpke geführten Gerichtsverfahren, rechtskräftig zur vollständigen Rückzahlung der Einlagen verurteilt.

Hintergrund der Entscheidung war, dass nach der Überzeugung des OLG Dresden der Kläger nicht vollständig und ausreichend über die Risiken der Beteiligung an der Global Real Estate AG aufgeklärt wurde. Hierin sah das Gericht eine klare Pflichtverletzung der vorvertraglichen Aufklärungspflicht. Denn die Anleger der Global Real Estate AG tragen viele Risiken. Beispielsweise tragen die Anleger ein Totalverlustrisiko und können daher ihr gesamtes eingezahltes Geld verlieren. Zudem haben die Anleger keine gesicherte Renditeaussicht und können ihre Beteiligung im Regelfall weder vorläufig beenden noch verkaufen. Daher sind die Beteiligungen an der Global Real Estate AG grundsätzlich auch nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Nach der Überzeugung des Oberlandesgerichts hat der Kläger desweiteren den Prospekt der Global Real Estate AG nicht rechtzeitig erhalten. Hierbei sind nach der Auffassung des OLG Dresden die Erklärungen des Klägers auf dem Zeichnungsschein, dass er den Prospekt erhalten und ordnungsgemäß aufgeklärt worden sei, unwirksam.

Rechtsanwalt Andreas Köpke von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Anlegerschutzkanzlei BGKS Gröpper Köpke: „Dieses Urteil setzt ein wichtiges Zeichen für den Anlegerschutz. Wie schon zuvor das Landgericht Zwickau hat auch das Oberlandesgericht die vielen weiteren Erklärungen auf dem Zeichnungsschein der Global Real Estate AG für unwirksam erachtet. Diese Erklärungen erschweren regelmäßig die Durchsetzung der berechtigten Ansprüche von Anlegern, die falsch beraten wurden sind. Damit ist nun Schluss!“

Nach diesem Urteil gilt somit umso mehr, dass Anlegern der Global Real Estate AG, denen die Beteiligungen als risikolose Altersvorsorgen vermittelt wurden, grundsätzlich Schadenersatzansprüche gegen die Global Real Estate AG haben. Betroffene Anleger sollten insofern ihre Ansprüche von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt überprüfen lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

GRE Global Real Estate AG haftet wegen Beratungsfehlern.

Das Landgericht Zwickau hat einem von BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte vertretenen GRE Global Real Estate-Anleger Schadensersatz wegen Falschberatung zugesprochen. Das Urteil macht Mut.

Hamburg, 14.11.2009. Die GRE Global Real Estate AG aus dem sächsischen Steinpleis bot Anlegern atypisch stille Beteiligungen an dem Unternehmen an. In der vor dem Landgericht Zwickau verhandelten Sache stellte die Kammer fest, dass der Vertrieb den Anleger in dem Fall falsch beraten hat und verurteilte die Gesellschaft. Sie muss dem Anleger den Kaufpreis und das Agio und den entgangenen Gewinn/ Wiederanlageschaden auf das eingesetzte Kapital ersetzen und ihn gleichzeitig von allen zukünftigen Verpflichtungen aus der Beteiligung freistellen und die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Rechtsanwalt Andreas Köpke von der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte, der das Urteil in Sachsen erstritten hat: "Der Richter sah es als erwiesen an, dass dem Anleger die Beteiligung als (vermeintlich) sichere Kapitalanlage für die Altersvorsorge empfohlen wurde und die Risiken verschwiegen wurden."

Das Urteil ist auch noch in anderer Hinsicht sehr bemerkenswert. Die Kammer befand zudem, dass die Erklärungen auf dem Zeichnungsschein, mit denen der Anleger die richtige Risikoaufklärung und die rechtzeitige Übergabe des Prospekts quittiert hatte, für unwirksam, weil der Bedeutungsgehalt der Erklärungen von einem durchschnittlichen Anleger nicht mehr einzeln nachvollzogen werden kann.

BGKS Gröpper Köpke-Rechtsanwalt Andreas Köpke: "Das ist wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Unseriösen Vertrieben wird das Erschleichen von Freibriefen für ungenügende Anlageberatungen erheblich erschwert."

Das Urteil ist ein klares Signal an alle Anleger, denen die Beteiligungen als sichere Investments empfohlen wurden. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatzansprüche geltend machen. Betroffene GRE-Anleger sollten die Rechtslage deshalb schnellstmöglich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt prüfen lassen.

Hier im Haus wird die Interessengemeinschaft GRE Global Real Estate AG von Herrn Rechtsanwalt Andreas Köpke betreut.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper