SwissKap AG: Schweizer Verbraucherschützer warnen schon seit 2005 mit "Hände weg" vor der Anleihe

Hamburg, 18.07.2008 - Momentan überschlagen sich die News in Sachen SwissKap AG. Jetzt wurde bekannt, dass das schweizerische Verbraucherschutzmagazin KTipp bereits 2005 vor der Anleihe der SwissKap AG gewarnt hat. Die schweizerischen Verbraucherschützer konnten nicht begreifen, weshalb man der Gesellschaft im Vergleich zu einem einfachen Hypothekardarlehen viel teureres Geld (fünfjährige Kassenobligationen wurden damals in der Schweiz im Mittel mit 1,5 % verzinst) leihen sollte, um ein Immobilienprojekt (Großüberbauung in Kaiseraugst AG) geben soll. Sie schlosen aus der Tatsache, dass sich die Firma das Geld über den grauen Kapitalmarkt besorgte, dass Banken die Finanzierung wegen nicht unerheblicher Risiken abgelehnt haben mussten. Denn "sonst würden sie das Geld in Form von viel günstigeren Hypothekarkrediten sprechen". Daraus folgt die Empfehlung von Ktipp: "Hände weg von SwissKap!"

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

SwissKap AG: Firma hat nicht genügend Liquidität, Zinsen sollen gestundet werden

Hamburg, 04.07.2008 - Ganz aktuell wurden wir von mehreren Mandanten darüber informiert, dass die SwissKap AG die Stundung der Zinsen gefordert hat. Damit musste die Firma erstmals öffentlich einräumen, dass sie sich in einer ernsten Krise befindet.

In dem Schreiben, das der Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke vorliegt und das sowohl von dem Delegierten Peter Bernhart als auch von dem Präsidenten Urs Martin Romer unterzeichnet wurden, berichten die Unternehmensverantwortlichen über nicht vorhersehbare Verzögerungen bei der Reorganisation der Gesellschaft. Wegen der "nicht vorhersehbaren Verzögerungen" sollen die Anleger die Zinsen bis zum 31.08.2008 stunden.

Damit erreichen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der SwissKap AG einen neuen Höhepunkt. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Die SwissKap AG hat bereits 2007 einigen Anlegern die Zinsen zu spät gezahlt. Zudem liegen uns Informationen vor, nach denen im vergangenen Jahr widerholt unter Konkursandrohung in das Vermögen der Gesellschaft vollstreckt wurde. Dabei ging es um mehr als SFR 1,7 Mio. Jetzt spitzt sich die Lage nach unserer Einschätzung nochmals zu. Denn wenn die Zinsen nicht oder nur schleppend gezahlt werden können, wirft das ein ganz dunkles Licht auf die Aussichten auf die Rückzahlung der Valuten zum 30.04.2010."

Deshalb wird allen Anlegern geraten, sich schnellstmöglich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten und alle rechtlichen Möglichkeiten für die vorzeitige Beendigung der Anleihe prüfen zu lassen. Die auf das Bank-, Börsen- und Kapitalanlagerecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke vertritt bereits viele SwissKap-Geschädigte und hat mittlerweile ein Gutachten zur Klärung der Rechtslage nach den schweizerischen Gesetzen vorliegen. Das ist deshalb wichtig, weil im vorliegenden Fall nicht mit letzter Gewissheit gesagt werden kann, ob schweizerisches oder deutsches Recht anwendbar ist.

Rechtsanwältin Susanne Post von der Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Die meisten der von uns vertretenen Anleger wurden über Beilagen in deutschen Zeitungen in Deutschland geworben. Das ist ein starkes Indiz für die Anwendbarkeit des deutschen Rechts. Aber selbst wenn man wider besseres Wissens von der Anwendbarkeit des schweizerischen Rechts ausgehen sollte, ändert sich unseres Erachtens vergleichsweise wenig an dem Ergebnis. Denn nach dem schweizerischen Obligationenrecht (OR) können die Anleger auch mit sofortiger Wirkung vom Anleihevertrag zurücktreten, wenn die Zinsen trotz des vorbestimmten Termins nicht geleistet wurden."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Swisskap AG: Anleger befürchten das Schlimmste

Hamburg, 09.06.2008 - Die Geduld der Swisskap-Anleger wird von den Swisskap-Unternehmensverantwortlichen momentan auf eine harte Probe gestellt. Die Zinscoupons wurden in vielen Fällen nicht eingelöst und die Gesellschaft ist, das berichten viele Anleger, schwer oder gar nicht erreichbar.

Das ließ einige Anleger vermuten, dass die Gesellschaft mittlerweile pleite ist. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Das haben wir schon von vielen Anlegern gehört. Das stimmt aber nicht. Die Gesellschaft gibt es noch, auch wenn die Zinscoupons bislang nach unserer Kenntnis in den meisten Fällen nicht nicht bedient wurden."

Allerdings besteht natürlich grundsätzlich die Gefahr, dass die Gesellschaft irgendwann zahlungsunfähig wird. Deshalb besteht für Anleger, die dieses Risiko nicht tragen wollen, unbedingt Handlungsbedarf.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "In vielen Fällen können wir Anlegern helfen. Dabei kommt es entscheidend auf die Anwendbarkeit des zwischen dem Anleger und der Swisskap geltenden Rechts an. Und das ist entgegen den Regelungen in dem Prospekt und den Anleihebedingungen meistens deutsches Recht. Aber das muss immer im Einzelfall geprüft werden."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

Swisskap AG: Zinsen stehen aus

Hamburg, 28.05.2008 - Nach den Berichten von einzelnen Anlegern wurden die Zinsen für die von der Swisskap AG emittierten Anleihe teilweise nicht gezahlt. Wenn die Gesellschaft die Zinsen für die Anleihe nicht zahlen kann, wird sie möglicherweise auch nicht die Valuten zum Ende der Laufzeit zurückzahlen können. In dem Fall würden die Anleger Gefahr laufen, das eingesetzte Kapital (teilweise) zu verlieren.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Das sind keine guten Nachrichten. Wir hatten wie einige der einschlägigen Brancheninformationsdiensten bereits vor längerer Zeit vor einem Engagement in die Anleihe gewarnt. Jetzt scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten."

Anleger sollten schnellstens einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt mit der Prüfung der Sache beauftragen. Rechtsanwalt Gröpper: "Erfahrungsgemäß können wir vielen Anlegern helfen. Dabei ist der Faktor Zeit besonders bedeutsam. Wenn die Gesellschaft insolvent ist, entfällt ein wichtiger Anspruchsgegner. Das verschlechtert die Erfolgsaussichten."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper

SwissKap AG: Stiftung Finanztest warnt

Hamburg, 16.10.2006 - Die Züricher SwissKap AG wirbt mit Schweizer Solidität. Sie gibt an, dass sich an anderen ­Unternehmen beteiligt und Immobilien verwaltet. Im Verkaufsprospekt werden unter der Rubrik „Geschäftsentwicklung 2004“ vor allem allgemeine, die Gesellschaft nicht unmittelbar betreffende Marktberichte ausgewiesen.

Die konkreten Unternehmensdaten finden sich ausschließlich in der Bilanz im Anhang. Danach setzt sich das Anlagevermögen der SwissKap AG vor allem aus mehreren Unternehmensbeteiligungen zusammen, die insg. CHF 33,7 Mio. wert sein sollen. Dabei ist Vorsicht geboten: Der größte Posten ist ein hochspekulatives Venture-Capital-Investment in eine us-amerikanische Firma, die neue Technologien vermarktet. Die Beteiligung wird mit einem fiktiven Zukunftswert in Höhe von CHF 25 Mio. ausgewiesen. Ob jemals bzw. wann die Beteiligung soviel wert ist, steht in den Sternen.

Deshalb warnt mittlerweile auch die Stiftung Finanztest vor der Beteiligung und hat die SwissKap auf die Warnliste der Geldanlagegebote gesetzt. Das Anlageschutz-Archiv rät vom Kauf ab.

Mittlerweile verkauft die Züricher Gesellschaft die Anleihe nicht mehr.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper