VITADOMO eG: Insolvenzverfahren eröffnet

Hamburg, 22.01.2008 - Am 01.01.2008 wurde durch das Amtsgericht Nürnberg das Insolvenzverfahren über das Vermögen der VITADOMO eG eröffnet (8300 IN 2026/07). Der Rechtsanwalt Prof. Dr. Reinhard Urbanczyk wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde die Genossenschaft aufgelöst, § 101 Genossenschaftsgesetz.

Die Entwicklung hat sich seit längererem abgezeichnet. Die Genossenschaft hat die Forderungen zuletzt nicht mehr ausgeglichen. Daraus folgte der Verdacht, dass die Gesellschaft zahlungsunfähig ist. Zudem ermittelte die Staatsanwaltschaft bereits seit einiger Zeit gegen einige VITADOMO-Verantwortliche.

Nach der Einschätzung des Insolvenzverwalters können die Rückzahlungsansprüche der Mitglieder aus den Einzahlungen derzeit nicht oder nur in sehr geringem Umfang befriedigt werden. Dementsprechend sollte zwischen dem Aufwand für die Anmeldung der Forderung zur Tabelle und der Höhe der zu erwarteten Rückzahlung sorgfältig abewogen werden, ob die Anmeldung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Der Insolvenzverwalter vertritt zudem die Meinung, dass die Forderungen der Mitglieder keine Insolvenzforderungen sind. Rechtsanwalt Matthias Gröpper: "Das sehen wir anders. In vielen uns bekannten Fällen wurden die Anleger nach unserer Meinung arglistig getäuscht, indem ihnen die Gewähr der Eigenheimzulage in Aussicht gestelt wurde, obwohl die Voraussetzungen hierfür wahrscheinlich zu keinem Zeitpunkt vorgelegen haben. Das ist eine bewusste Täuschung und zieht einen deliktischen Schadensersatzanspruch in der Höhe aller bisherigen Einzahlungen nach sich. Und deliktische Schadensersatzansprüche sind Insolvenzforderungen."

"Deshalb sollten nach unserer Einschätzung", so Rechtsanwalt Matthias Gröpper weiter, " alle Geschädigten, die mit der Gewähr der Eigenheimzulage geworben wurden, Schadensersatzansprüche anmelden. Daei ist allerdings zu beachten, dass deliktische Forderungen im Insolvenzverfahren sehr genau begründet werden müssen. Das sollte ein erfahrener Rechtsanwalt tun."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

VITADOMO eG: Staatsanwaltschaft macht die Konten dicht - VITADOMO ist zahlungsunfähig

Hamburg, 06.12.2007 - Mittlerweile hat der neue VITADOMO-Vorstand Goff die Vertriebspartner der Genossenschaft angeschrieben und kurz und knapp mitgeteilt, dass die VITADOMO eG zahlungsunfähig ist.

Damit sind nach seiner Einschätzung alle Versuche zur Fortführung des Unternehmens gescheitert. Der Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der VITADOMO eG ist nach Aussage von Goff bereits am 23.11.2007 gestellt worden.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Hamburger Kanzlei BGKS Rechtsanwälte: "Das kann für die VITADOMO-Anleger über den Verlust des eingezahlten Kapitals hinaus schlimme Folgen haben: Das Finanzamt könnte unter bestimmten Voraussetzungen die Eigenheimzulage zurückfordern und der Insolvenzverwalter könnte auf die Zahlung der weiteren Raten bestehen. Zudem werden die Mitglieder sicherlich nicht mehr mit genügend Wohnraum versorgt werden."

Die Mitglieder sollten sich daher rechtzeitig versuchen, schützen zu lassen. Deshalb wird allen Betroffenen geraten, sich möglichst kurzfristig an einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden und die Sach- und Rechtslage prüfen zu lassen.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

VITADOMO eG: Geschädigte Mitglieder erhalten alle Zahlungen zurück

Hamburg, 12.11.2007 - Die VITADOMO eG zahlt B|G|K|S-Mandanten alle Einzahlungen zurück und stellt sie von allen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen frei.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper vom Hamburger B|G|K|S-Büro: "Wir haben für unsere Mandanten Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung und Kapitalanlagebetrug geltend gemacht und parallel dazu die Beteiligungserklärungen widerrufen. Daraufhin hat die Genossenschaft die gesamte Forderung zuzüglich der Zinsen gezahlt. Das ist ein großartiger Erfolg."

Rechtsanwalt Gröpper rät deshalb allen VITADOMO-Geschädigten, sich schnellstmöglich von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten zu lassen. Rechtsanwalt Gröpper: "Nach unserer Einschätzung können viele Mitglieder die Beteiligung widerrufen und Schadensersatz wegen Kapitalanlagebetrug geltend machen." Wenn die Forderungen durchgehen, erhalten die Mitglieder alle bereits geleisteten Zahlungen zurück und werden von allen zukünftigen Forderungen freigestellt.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

VITADOMO eG: Staatsanwaltschaft ermittelt

Hamburg, 02.10.2007 - Mittlerweile ermittelt auch die Nürnberger Staatsanwaltschaft gegen VITADOMO-Verantwortliche. Dabei steht vor allem der mittlerweile entlassene VITADOMO-Macher Schebitz im Visier der Ermittler.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Anlegerschutzkanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte: "Neben äußerst fragwürdigen Werbeaussagen und falscher, objektiv bestehende Risiken völlig verharmlosender Prospektierung steht vor allem die satzungswidrige Verwendung von Genossenschaftsgeldern zur Disposition."

Es bleibt abzuwarten, zu welchem Ergebnis die Staatsanwaltschaft kommt. Dabei ist eins für alle VITADOMO-Anleger wichtig: Sie können die Mitgliedschaft unter bestimmten Voraussetzungen kündigen. Deshalb sollte jeder Gesellschafter, der die Beteiligung beenden will, Rat bei einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt einholen und alle Möglichkeiten prüfen lassen. Das ist für die Mitglieder der Schutzgemeinschaft VITADOMO übrigens bereits im Mitgliedsbeitrag entalten.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

VITADOMO eG: Verantwortliche können oder wollen nicht richtig zur Mitgliederversammlung laden

Hamburg, 18.09.2007 - Die VITADOMO-Verantwortlichen haben es erneut nicht geschaft, eine Mitgliederversammlung ordnungsgemäß einzuberufen. Der Verband bayrischer Wohnungsunternehmen e.V. monierte bereits, dass er erhebliche Zweifel hat, dass die Mitgliederversammlungen für die Jahre 2005 und 2006 ordnungsgemäß einberufen wurden. Und das hat die Genossenschaft nach eigener Darstellung wohl auch im Jahr 2007 nicht geschafft: Alle Mitglieder, die ihr Kommen angesagt hatten, wurden sehr kurzfristig und teilweise weniger als 24 Stunden vorher darüber informiert, dass die Mitgliederversammlung abgesagt werden musste, weil möglicherweise erneut Fehler bei der Einberufung der Versammlung gemacht wurden.

Aber vielleicht lag das auch nur daran, weil einzelne VITADOMO-Mitglieder erstmals ihre Rechte auf der Mitgliederversammlung von den Hamburg Kapitalanlagerechtsrexperten Matthias Gröpper und Andreas Köpke vertreten lassen wollten. Und damit war die VITADOMO eG nicht einverstanden. Am Abend vorher wurde Ihnen wiederholt, zunächst vom Vorstand Mey und später von dem Genossenschaftsanwalt Fehn, zu Verstehen gegeben, dass die Mitglieder nach deren Meinung nicht von den beiden Rechtsanwälten vertreten werden dürfen. Das ist nach unserer Einschätzung natürlich völlig falsch und zeugt allenfall erneut von einem etwas überraschenden Rechtsverständnis der VITADOMO-Exekutive.

Die Mitgliederversammlung steht übrigens nach wir vor aus. Und damit wurde bis dato weder der Aufsichtsrat noch der neue VITADOMO-Vorstand Goff ordnungsgemäß ernannt. Infolgedessen droht vielen geschäftlichen Entscheidungen die Anfechtung.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

VITADOMO eG: Sechs Wohnungen für 1.215 Mitglieder

Hamburg, 01.09.2007 - Die Wirtschaftsprüfer des Verbands bayrischer Wohnungsunternehmen e.V., die die VITADOMO eG gesetzlich geprüft haben, kamen in dem Jahresabschluss zum 31.12.2005 zu dem für alle Gesellschafter furchteinflössenden Ergebnis, dass "die Erfüllung des Satzungszwecks ... zurzeit nicht gegeben ist". Die verhältnismäßig milden Worte bedeuten für alle Anleger größte Sorge um ihre Kapitalanlage. Denn nach den Feststellungen der Wirtschaftsprüfer hat die VITADOMO eG zum Stichtag 31.12.2005 für 1.215 Mitglieder lediglich sechs Wohnungen vorgehalten. Der designierte Vorstand Goff spricht mittlerweile sogar nur noch von fünf Wohnungen. Damit kann die Genossenschaft für ihre Mitglieder die versprochene "sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung" nicht realisieren. Im Klartext: Jeder, der sich an der VITADOMO eG in der Vorstellung, dadurch eine Wohnung zugewiesen zu bekommen, investiert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der Anlegerschutzkanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte: "Und das kann für viele Mitglieder Folgen haben. Danach lagen eventuell nie die Voraussetzungen für die Gewährung der Eigenheimzulage vor. Und in diesem Fall könnten die Zahlungen von den Finanzämtern zurückgefordert werden."

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke

Vitadomo eG: Prospekt beweist "Mut zur Lücke"

Hamburg, 27.03.2007 - Die VITADOMO Genossenschaft für Vorsorgeförderung eG wirbt aktuell bei vielen Anlegern Geld ein, ohne über den Prospekt Aussagen zu den Risiken der Beteiligung zu treffen.  

Und die Risiken sind nicht unerheblich. Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei B|G|K|S Rechtsanwälte: „In dem Prospekt wird die Beteiligung an mehreren Stellen als sicher bezeichnet. Das ist u.E. unzutreffend. Die Anleger können mit der Kapitalanlage nämlich theoretisch alles hin bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals erleben. Insoweit kann von einem garantierten Kapitalerhalt - und das ist unser Verständnis von der Bezeichnung >sicher< - keine Rede sein."

Hinzu kommt, dass der Prospekt nach den für die Bewertung der Prospektqualität maßgeblichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Beurteilung von Prospekten über öffentlich angebotene Kapitalanlagen des Instituts für Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW S4) unvollständig ist und kein umfassendes Bild von den Chancen und Risiken der Kapitalanlage bietet. Denn neben der Risikoaufklärung fehlen auch eine ganze Reihe der von den Wirtschaftsprüfern geforderten Mindestangaben zu der Beteiligung.

Rechtsanwalt Matthias Gröpper rät deshalb allen VITADOMO-Anlegern zur umfassenden Klärung der Rechtslage durch einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Herr Rechtsanwalt Andreas Köpke