Driver & Bengsch AG: Amtsgericht Itzehoe eröffnet Insolvenz. Was Gläubiger jetzt tun müssen.

18.10.16 23:01

Das war absehbar. Die Driver & Bengsch AG, die mit der zweifelhaften ACCESIO AG verflochten war, ist jetzt auch zahlungsunfähig. Davon sind mehrere tausend Anleger mit einem Gesamtschaden in Höhe von bis zu € 70 Mio. betroffen. Wir sagen Ihnen, was Sie tun müssen.

Hamburg, den 19.09.2016. Das Amtsgericht Itzehoe hat mit Beschluss vom 09.09.2016 (28 IN 27/16 D) das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Driver & Bengsch AG eröffnet. Der Hamburger Rechtsanwalt Christian Heim wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Antrag vom 08.03.2016 wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft beim Amtsgericht Itzehoe wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beantragt. Eine weitergehende Begründung für diese radikale Maßnahme liegt bisher nicht vor. Allerdings steckte die Gesellschaft wahrscheinlich bereits seit geraumer Zeit in ernsten Schwierigkeiten.

Das Amtsgericht Itzehoe fordert die Anleger jetzt auf, ihre Forderungen bis zum 26.10.2016 beim Insolvenzverwalter anzumelden. „Dabei müssen die Anleger einiges beachten. Damit die Forderung als erstrangige Forderung (§ 38 InsO) zur Tabelle genommen wird, ist es von größter Wichtigkeit, dass der Anleger alle Tatsachen benennt und den Anspruch richtig begründet. Anderenfalls droht die Gefahr, dass die Forderung nur als nachrangig zur Insolvenztabelle genommen wird.“, so Rechtsanwalt Matthias Gröpper von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Gröpper Köpke Rechtsanwälte.

Nachrangige Forderungen werden erst nach allen anderen Insolvenzforderungen bedient. Aufgrund dessen, dass im Falle einer Insolvenz naturgemäß nicht hinreichend Geld vorhanden ist, um alle Forderungen zu befriedigen, besteht die Gefahr, dass die Anleger, deren Forderungen nur als nachrangige Forderungen zur Insolvenztabelle genommen worden sind, leer ausgehen. Deshalb rät Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Gröpper Köpke Rechtsanwälte allen Anlegern, die Forderung von einem spezialisierten Rechtsanwalt anmelden zu lassen.

Rechtsanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Gröpper Köpke Rechtsanwälte: „Wir empfehlen den betroffenen Anlegern nicht nur ihre Forderung zur Insolvenztabelle der Driver & Bengsch AG anzumelden, sondern auch durch einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen, ob Schadensersatzansprüche direkt gegen die damaligen Unternehmensverantwortlichen geltend gemacht werden können.“

Die Gröpper Köpke Rechtsanwälte betreuen ACCESSIO-Geschädigte seit Jahren und haben in einer ganzen Reihe von wegweisenden Prozessen auch die Verurteilung der beiden Unternehmensgründer, den Herren Andre Driver und Carsten Bengsch, herbeigeführt.

Ansprechpartner: Frau Rechtanwältin Cátia Sofia das Neves Sequeira, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper