BWF Stiftung. Das Nürnberger Landgericht verurteilt den ersten Nürnberger Vermittler. Er muss € 20.000,00 und die Prozesskosten zahlen.

15.01.16 20:47

Der erste Nürnberger Vermittler wurde verurteilt. Er muss der Anlegerin den ganzen Einsatz ersetzen. Ein Präzidenzurteil. Das Gericht hat nach der Einschätzung der Gröpper Köpke Rechtsanwälte den Vermittler zu Recht verurteilt. Eine Information von Herrn Rechtsanwalt Matthias Gröpper und Frau Rechtsanwältin Maren Beckmann.

Hamburg/ Nürnberg, 15.01.2016. Der Richter hat klargestellt, was Vermittler der BWF Berliner Wirtschafts- und Finanzdienstleistung leisten müssen. Nämlich sicherheitsorietierte Anleger vor erlaubnispflichtigen und in sich unschlüssigen Kapitalanlagen schützen.

Dies vorausgeschickt hat der Nürnberger Vermittler das in dem Fall nach der Einschätzung des Landgerichts nicht getan (nicht rechtskräftig). Er hat die Anlegerin nicht auf die Erlaubnispflichtigkeit des Investments und auch nicht auf die Unschlüssigkeit des Anlagekonzepts hingewiesen.

Das reichte dem Richter. Er verurteilte den gelernten Bankkaufmann. Der muss der betroffenen Anlegerin jetzt den Einsatz in Höhe von € 20.000,00 zuzüglich Zinsen ersetzen und die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten ersetzen. 

Das ist soweit ersichtlich das erste End-Urteil gegen BWF-Vermittler. Es wurde von den auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Gröpper Köpke Rechtsanwälten für die Anlegerin erstritten.

Ansprechpartner: Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper, Frau Rechtsanwältin Maren Beckmann