Anlegern der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft und die LombardClassic 3 GmbH & Co. KG drohen Verluste. Die Fidentum GmbH ist insolvent.

22.12.15 22:33

Anleger haben sich als stille Gesellschafter an den Unternehmen beteiligt und hofften auf satte Gewinne. Jetzt geht nichts mehr. Die Sicherheiten haben nicht den Wert und konnten bis jetzt nicht zu Geld gemacht werden. Jetzt ist die Fidentum GmbH überschuldet und hat beantragt, das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Die Gröpper Köpke haben sich darauf spezialisiert, betroffene Anleger in diesen Lagen bestmöglich zu vertreten und möglichst viel zurückzuholen. Ein Bericht von Herrn Rechtsanwalt Matthias Gröpper.

Hamburg, 22.12.2015. Vor der Haustür der auf das Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Hamburger Gröpper Köpke Rechtsanwälte zeichnet sich der nächste große Anlageskandal ab. Die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG hat die fälligen Zinsen seit geraumer Zeit nicht mehr gezahlt und jetzt hat die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) der wichtigen Geschäftspartnerin, der Hamburger Fidentum GmbH auch noch verboten, unerlaubte Kreditgeschäfte zu betreiben und hat die Rückabwicklung angeordnet. Daraufhin hat die Fidentum GmbH die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Konsequent. Meint der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Hamburger Anlegeranwalt Matthias Gröpper.

Die betroffenen Unternehmen haben kleinlaut darauf reagiert und erklärt, dass die Zinsen und die fälligen Rückzahlungsansprüche bedient werden, wenn die Pfandobjekte zu Geld gemacht werden und dass das dauern könne. Am Ende drohen die Anleger in die sprichwörtliche Röhre zu schauen.

Herr Rechtsanwalt Gröpper erklärt, was geschehen ist. Die Anleger haben sich an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Oderfelder) oder an der LombardClassic 3 GmbH & Co. KG (LombardClassic 3) als stille Gesellschafter beteiligt. Die Oderfelder und die LombardClassic 3 haben das Geld an die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG (Lombardium) verliehen. Die Lombardium investierte in Pfandobjekte.

Jetzt kann die Lombardium die Darlehen nicht mehr bedienen. In dem Fall fließt das geliehene Geld nicht an die beiden Emittentinnen zurück. Das heißt, dass die möglicherweise nicht genügend Geld haben, um die stillen Anleger auszuzahlen.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge scheint es um rund € 66 Mio. zu gehen. Den Anlegern, die die Gesamtsumme stemmten, wurde versprochen, dass sie einen Zins in Höhe von 7,15%/ Jahr auf denn Nennwert bekommen und das eingesetzte Kapital, ohne kündigen zu müssen (!), nach drei Jahren zurückerhalten.

Diese Versprechungen werden die beiden Gesellschaften, die Oderfelder und die LombardClassic 3, nach der Einschätzung von Herrn Gröpper nicht halten können: "Die Anleger müssen neue Wege gehen. Die ich als Anlegeranwalt auf Nachfrage gern aufzeige."

Die Verletzung des Aufsichtsrechts ist, sagt der Hamburger Anlegeranwalt, ist beispielsweise eine gefällige Chance, möglichst viel zurückzuholen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haften in den Fällen, in denen erlaubnispflichtige Anlagegeschäfte ohne die notwendige Erlaubnis vertrieben werden, die Vermittler, die Initiatoren und die Verantwortlichen mit ihrem Privatvermögen (BGH, IV ZR 166/11).

Die Gröpper Köpke Rechtsanwälte haben eine Interessengemeinschaft gegründet, um möglichst viele Betroffene bestmöglich vertreten zu können. Der Anschluss an die Interessengemeinschaft ist kostenlos. Die Mitglieder werden unverbindlich über alle in Betracht kommenden Rechtsmittel aufgeklärt und können gegebenenfalls Schadensersatzansprüche kostenmindernd gemeinsam geltend machen.

Ansprechpartner: Frau Rechtsanwältin Catia das Neves Sequeira, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper